Curvy Supermodel 2018 : Unsichtbare Kandidatin: Warum RTL 2 Mona nicht zeigte

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Unsichtbare Kandidatin: Mona Gausmann hat bei der RTL-2-Show "Curvy Supermodel" mitgemacht - im Fernsehen war sie trotzdem nicht zu sehen. Foto: RTL II

Zwei Tage hatte Mona für die RTL-2-Show "Curvy Supermodel" gedreht. Zu sehen war sie nicht. Wieso? Ein Interview.

shz.de von
15. August 2018, 15:09 Uhr

Berlin | Zwei Tage stand Mona Gausmann als Kandidatin der RTL-2-Show "Curvy Supermodel 2018" vor der Kamera. Dass sie aus der Show geschnitten wurde, hat die 21-Jährige erst am Fernseher erfahren. Wie fühlt man sich da? Ein Interview mit der Kandidatin. (Promi Big Brother 2018 startet: Wer macht mit?)

Frau Gausmann! „Wenn ich etwas beginne, bringe ich es auch zu Ende“ - mit diesem Motto hat RTL2 Sie vor der laufenden Staffel von „Curvy Supermodel“ vorgestellt. Und die Sache dann nicht zu Ende gebracht: Sie waren im Fernsehen nicht zu sehen.

Natürlich war ich traurig. Ich hätte mir eine Ausstrahlung sehr gewünscht, auch weil ich von der Jury eine positive Rückmeldung bekommen hatte. Ich kann die Entscheidung des Senders aber verstehen: Weitergekommen bin ich eben nicht, und RTL 2 wollte mehr Sendezeit für die Mädchen, die noch dabei sind. Und ganz kurz sieht man mich ja sogar; auch im Trailer war ich einmal im Bild.

Was hatte die Jury Ihnen denn gesagt?

Ich hatte zwei Ja und zwei Nein; Angelina Kirsch und Oliver Tienken wollten mich haben; das sind auch die beiden Juroren, die mir am liebsten waren. Alle vier hatten meinen Walk gelobt; Jan Kralitschka hat mir gesagt, ich bin vielleicht ein Model, aber kein Supermodel. Und Jana Ina Zarrella fand, mein Gesicht ist „vom Format her derzeit nicht vermarktbar“.

Wann haben Sie denn erfahren, dass Sie nicht auftauchen?

Vor dem Fernseher. Wir Kandidatinnen waren in drei Gruppen eingeteilt worden, und meine sollte in der zweiten Folge zu sehen sein. Als die Episode im Recall angekommen war und ich noch nicht im Bild war, wusste ich, dass ich es nicht geschafft hatte. Dass wir womöglich nicht auftauchen, hatte die Produktionsfirma uns vorher schon gesagt.

Sind Sie auf Reisekosten sitzen geblieben? Bereuen Sie, Urlaub für eine Show genommen zu haben, die Sie dann gar nicht zeigt. Oder war es trotzdem ein schönes Abenteuer?

Für mich war der Dreh nach zwei Tagen vorbei; Urlaub nehmen musste ich nicht. Die Fahrt wurde bezahlt. Es war ein schönes und entspanntes Wochenende.

Was haben Sie an den zwei Tagen gedreht?

Dasselbe wie die Kandidatinnen, die dann zu sehen waren: Die Auswahl der Klamotten, ein Vorher-Nachher zum Umstyling, Probeläufe in verschiedenen Outfits, den eigentlichen Walk, ein Foto-Shooting und viele Interviews.

Das große Thema von „Curvy Supermodel“ ist ein gesundes Körpergefühl – trotzdem gibt es auch für Curvy-Models knallharte Schönheitskriterien. Fühlen Sie sich nach der Sendung schöner oder gerade nicht?

Schöner. Die Atmosphäre am Set war klasse. Wir wurden von Anfang an wie jemand behandelt, der wichtig ist. Mein Jury-Urteil war aber auch ganz gut; Angelina Kirsch hatte extra meine guten Proportionen hervorgehoben. An meiner Figur muss ich also nichts ändern. Und an meinem Gesicht kann ich nichts ändern.

Und dass Sie nicht zu sehen sind: Nehmen Sie das als Hinweis darauf, dass Sie fürs Fernsehen zu langweilig sind?

Woran es lag, erfahren wir jedenfalls nicht. Ich war bestimmt zu unspektakulär; vielleicht war auch meine Kleiderwahl ein Fehler: Beim Walk konnte man zwischen Bikini und Kleid wählen.

War „Curvy Supermodel“ Ihre erste Fernseh-Show? Und auch Ihre letzte?

Eigentlich würde ich es schon ganz gern noch mal ausprobieren. Ich denke, man wird mich noch mal irgendwo sehen, im Fernsehen oder in Zeitschriften. Im Moment konzentriere ich mich auf meinen Instagram-Account; aber ich denke, dass ich es im nächsten Jahr sogar bei „Curvy Supermodel“ noch mal versuche.


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