zur Navigation springen
Deutschland & Welt

18. Oktober 2017 | 11:43 Uhr

Konflikte : UN-Inspekteure sitzen in Damaskus fest

vom

Die UN-Experten haben die Untersuchung der Giftgas-Vorwürfe in Syrien wegen der schlechten Sicherheitslage am Dienstag nicht wie geplant fortgesetzt.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 12:51 Uhr

Die Regierung gab den Rebellen die Schuld an dieser Verzögerung. Außenminister Walid al-Muallim sagte vor der Presse in Damaskus, «die Bewaffneten in dem Gebiet konnten sich nicht einigen, wer den Schutz des Teams garantieren soll». Die geplante Fahrt in den Bezirk Al-Ghuta Al-Scharkija sei deshalb auf Mittwoch verschoben worden.

Ein UN-Mitarbeiter hatte zuvor sagte, das Team warte noch auf aktuelle Informationen zu Risiken auf dem Weg in das betreffende Gebiet.

In den Dörfern des Bezirks Al-Ghuta Al-Scharkija östlich von Damaskus und in Moadhamijat al-Scham sollen am Mittwoch vergangener Woche Hunderte von Menschen an den Folgen von Giftgas gestorben sein.

Auf ihrem Weg nach Moadhamijat al-Scham, wo die Experten am Montag Proben genommen und mit Überlebenden gesprochen hatten, war ein Fahrzeug des Teams direkt beschossen worden.

US-Außenminister John Kerry hatte der Regierung vorgeworfen, sie habe den Beginn der Untersuchung der Giftgas-Attacken verzögert. Al-Muallim sagte: «Es gibt keine Verzögerung.» Seine Regierung habe den Experten schnell Zugang zu den betroffenen Gebieten gewährt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen