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Schiffsunglück : U-Boot sinkt vor dänischer Küste - Schwedische Journalistin vermisst

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Der Besitzer konnte aus dem U-Boot gerettet werden. Er wird nun allerdings eines Verbrechens bezichtigt.

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2017 | 18:58 Uhr

Kopenhagen | Ein privates dänisches U-Boot ist vor der Küste der Hauptstadt Kopenhagen untergegangen. Der Besitzer und Erfinder konnte noch rechtzeitig von dem sinkenden Schiff gerettet werden, wie die Nachrichtenagentur Ritzau am Freitag unter Berufung auf die Marine berichtete. Jedoch wird eine schwedische Journalistin, die mit an Bord gewesen sein soll, vermisst. Die dänische Polizei vermutet ein Verbrechen. Der U-Boot-Besitzer soll am Sonnabend einem Haftrichter vorgeführt werden. Das gab Vizepolizeiinspektor Jens Møller Jensen am Freitagabend bekannt.

Der Beschuldigte und die Journalistin seien am Donnerstag zu einer Fahrt ausgelaufen. Nachdem sie gegen Mitternacht nicht zurückgekehrt waren, alarmierte der Freund der Frau die Polizei.

Am Freitagmorgen suchten zwei Rettungshubschrauber und drei Schiffe mit speziellem Sonar-Gerät nach dem 18 Meter langen und 40 Tonnen schweren U-Boot und fanden es schließlich in der Bucht von Køge, wo es gesunken war. Laut eigener Aussage hatte der Besitzer die Journalistin am Donnerstagabend an Land gebracht. „Ich war auf einer Probefahrt und habe ein paar Dinge an dem U-Boot getestet. Dann ist etwas mit einem Ballasttank schiefgegangen“, sagte er.

Bisher ist es Tauchern nicht gelungen, in das U-Boot zu kommen. Dies wird vermutlich am Sonnabend geschehen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die die schwedische Journalistin nach 22.30 Uhr am Donnerstagabend gesehen haben.

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