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Wetter : Tropenstürme bringen Zerstörung und Tod in Südostasien

vom

Schwere Unwetter haben in Südostasien Tod und Zerstörung gebracht. In Vietnam starben mindestens drei Menschen und Dutzende wurden verletzt, als Tropensturm «Wutip» in der Nacht zu Dienstag die Küste erreichte.

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2013 | 12:59 Uhr

Nach schweren Stürmen barsten in Kambodscha diese Woche die Dämme des Mekong und überschwemmten weite Landstriche. Mindestens 30 Menschen kamen dort in den vergangenen zwei Wochen ums Leben. In Thailand gab es mehr als 20 Unwettertote.

«Wutip» zog mit schwerem Regen und heftigen Windböen über die Provinz Quang Binh, berichteten die Katastrophenbehörden in Vietnam. Dort stürzte ein mehr als 100 Meter hoher Funkturm des staatlichen Senders Stimme Vietnams ein und erschlug zwei Techniker. In zwei Provinzen fiel der Strom aus. Insgesamt wurden nach Angaben der Behörden mindestens 5500 Häuser abgedeckt. Sie hatten vorsorglich 29 000 Häuser räumen lassen. Das ganze Ausmaß des Schadens war aber am Dienstag noch unklar.

In Kambodscha kamen vor allem Kinder in den reißenden Fluten um, berichtete das Komitee für Desaster-Management. Entlang des Flusses Mekong seien 67 000 Häuser überschwemmt worden, zitierte die Lokalpresse den Chef der Behörde, Keo Vy. Vor zwei Jahren kamen in Kambodscha durch die Tropenstürme der Monsunsaison 250 Menschen ums Leben.

In Thailand stehen etwa ein Drittel der Provinzen derzeit unter Wasser. Die Meteorologiebehörde warnte zudem, dass «Wutip» bei seinem Weiterzug von Vietnam über Laos nach Thailand im Nordosten noch mehr Regen bringen könnte.

Zeitungsbericht Vietnam - englisch

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