Unglück : Tourist bei "Holi-Party" auf Mallorca wohl teilweise erblindet

Sogenannte 'Holi-Festivals' werden auch in Deutschland immer beliebter.
Sogenannte "Holi-Festivals" werden auch in Deutschland immer beliebter.

Der 18-Jährige ist örtlichen Medien zufolge schwer an den Augen verletzt worden.

shz.de von
22. Juli 2018, 14:19 Uhr

Mallorca | Schlimmes Ende eines sogenannten Holi-Festes auf Mallorca: Ein junger Urlauber aus Schottland ist nach einer der bunten Partys in einer Diskothek der Touristenhochburg Magaluf aller Voraussicht nach erblindet. Der 18-Jährige sei von einer in dem Club installierten Spezialpistole, die ultraviolette Farbe abfeuerte, an den Augen verletzt worden, schrieb die Zeitung "Ultima Hora" am Sonntag.

Mediziner haben noch Hoffnung

Das Unglück habe sich bereits am 11. Juli ereignet. Der Jugendliche, der zusammen mit sechs Freunden auf die Baleareninsel gereist war, werde nun in Schottland behandelt. Es bestehe die Möglichkeit, dass er völlig erblindet sei – jedoch hätten die Mediziner noch etwas Hoffnung, zumindest die Sehkraft seines rechten Auges teilweise wiederherzustellen, hieß es. Die Ärzte konnten nach eigener Aussage nicht glauben, welche Zerstörungskraft die Farbpistole hatte.

Die "Holi-Feste", die aus Indien stammen und dort als Frühlingsfest begangen werden, erfreuen sich zunehmend auch in Europa großer Beliebtheit. Dabei bewerfen sich die Teilnehmer stundenlang mit buntem Farbpulver.

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