Mission: Impossible - Fallout : Tom Cruise ist zum sechsten Mal Ethan Hunt

Tom Cruise as Ethan Hunt in „Mission: Impossible - Fallout'.
Tom Cruise as Ethan Hunt in „Mission: Impossible - Fallout".

In wenigen Wochen tritt Tom Cruise seine sechste "Mission: Impossible" an. Worum geht es in "Fallout", Teil 6 der Reihe?

shz.de von
04. Juli 2018, 23:40 Uhr

Berlin | 56 Jahre ist Tom Cruise gerade geworden. Immer noch jung genug, um als unschlagbarer Agent von Felswänden und aus Hubschraubern zu stürzen. Mit „Mission: Impossible – Fallout“ läuft am 2. August der sechste Teil der Reihe an.



Die Geschichte: Ethan Hunt hat einen Fehler gemacht. Die Tragweite deutet der Trailer an: Um sein Team zu schützen, hat der Agent der Impossible Missions Force (IMF) sich einen Plutonium-Vorrat abnehmen lassen: „Sie standen vor einer furchtbaren Wahl: ein Leben gegen das von Millionen“, sagt dazu sein IMF-Chef. „Und nun ist die ganze Welt in Gefahr.“ Lässt sich die globale Katastrophe noch aufhalten? Vermutlich ja. Im längsten Film der Reihe braucht Hunt allerdings 147 Minuten, um den „Fallout“ des Titels zu verhüten. (Es geht los: Tom Cruise verkündet Drehstart für "Top Gun"-Fortsetzung)

Der Regisseur: Wie beim letzten Teil der Reihe liegen Buch und Regie in der Hand von Christopher McQuarrie. Der Mann ist nicht nur Experte für den Stoff, sondern auch für seinen Hauptdarsteller: McQuarrie hat auch die Bücher der Tom-Cruise-Filme „Valkyrie“, „Jack Reacher“ (auch Regie) und „Edge of Tomorrow“ geschrieben.


Mission: Impossible - Fallout: Simon Pegg, Rebecca Ferguson, Tom Cruise und Ving Rhames im sechsten Teil der Agenten-Reihe.
Paramount
Mission: Impossible - Fallout: Simon Pegg, Rebecca Ferguson, Tom Cruise und Ving Rhames im sechsten Teil der Agenten-Reihe.


Die Erfolgsaussichten: 2,8 Milliarden Dollar haben die ersten fünf Teile der „Mission: Impossible“ eingespielt. In der Liste der erfolgreichsten Filmuniversen liegt die Reihe damit auf Rang 20. Addiert man für den sechsten Teil schon mal die 550 Millionen Dollar, die jeder Teil im Schnitt verdient hat, könnte Ethan Hunt bald „Die Tribute von Panem“ (2,97 Milliarden) und die „Ice Age“-Filme (3,22 Milliarden) überholen. Erfolgreichste Episode ist Brad Birds Teil 4 „Ghost Protocol“ 695 Millionen Dollar), inflationsbereinigt liegt allerdings Brian de Palmas Auftakt vorn. Dem damaligen Einspielergebnis von 458 Millionen Dollar entsprächen heute 732 Millionen Dollar. (Von Ant-Man bis The Purge: Die Filmstarts im Juli)

Der Evergreen: Außer Tom Cruise ist nur ein Schauspieler seit Brian de Palmas erstem „Mission: Impossible“-Film aus dem Jahr 1996 immer dabei gewesen: Ving Rhames als IMF-Hacker Luther Stickell. Noch ausdauernder ist nur das Titelthema von Lalo Schifrin: Seine treibende Melodie begleitete „Mission: Impossible“ schon in den 171 Fernsehfolgen, die ab 1966 gedreht wurden und in Deutschland unter dem Titel „Kobra, übernehmen Sie“ liefen.

Der vergessene „Mission: Impossible“-Film: „Fallout“ ist der sechste Film der Reihe; tatsächlich war aber schon lange vor Tom Cruise ein „MI“-Film im Kino zu sehen, wenn auch nicht in Deutschland. Sein Leinwand-Debüt gab Ethan Hunt 1968 im Abenteuer „Mission: Impossible vs. the Mob“. Der Film basierte auf einer Doppelfolge der Serie, die den schlichteren Titel „The Council“ trug. (Ab 2. August)



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