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Festspiele : Salzburg: «Entführung aus dem Serail» als TV-Spektakel

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Premiere bei den Salzburger Festspielen: Erstmals zeigte das renommierte Festival eine live übertragene TV-Oper an verschiedenen Schauplätzen rund um einen Flugzeughangar.

Mozarts «Entführung aus dem Serail» war wohl eine der aufwendigsten und größten Produktionen dieses Sommers. Als Ganzes war sie am Montagabend nur vor dem Bildschirm erkennbar. Die Zuseher vor Ort sahen nur Teile des Spektakel. Die Kritiken fielen gemischt aus.

Die Oper fand in und um zwei futuristische Glasgebäude von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz nahe am Salzburger Flughafen statt. Da gab es dann Arien im Flugzeugcockpit und gefesselte Darsteller an Propellern. Die Fluggeräte selbst waren mit Markenlogos ausgestattet.

Bassa Selim, dargestellt von Schauspieler Tobias Moretti, gab den arroganten Modezar. Desirée Rancatore verkörperte die Konstanze. Für die Regie waren Adrian Marthaler und Felix Breisach verantwortlich. Die Kostüme kreierte die österreichische Designerin Lena Hoschek. Die Camerata Salzburg unter Hans Graf begleitete die Oper musikalisch.

«Oper, bei der nicht nur das Geschehen auf einer Bühne abgefilmt wird, sondern die eigens für das TV produziert wird, das ist die Zukunft dieses Genres», sagte Intendant Alexander Pereira. 2014 sei eine ähnliche Produktion mit Mozarts Oper «Don Giovanni» geplant.

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erstellt am 27.Aug.2013 | 10:57 Uhr

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