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Musik : 50 Jahre «Jugend musiziert»

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Mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche haben in den vergangenen 50 Jahren am Wettbewerb «Jugend musiziert» teilgenommen.

Jedes Jahr spielen inzwischen rund 25 000 Teilnehmer bei dem bundesweiten Förderprogramm, sagte der Vorsitzende Reinhard von Gutzeit am Dienstag zum 50. Jahrestag der Gründung von «Jugend musiziert» in Berlin. Ehemalige Preisträger treten zum Geburtstag des Wettbewerbs von diesem Donnerstag bis Sonntag im Berliner Konzerthaus auf.

Ob die Geigerin Anne-Sophie Mutter oder der Pianist Martin Stadtfeld - die Karriere vieler Klassikstars startete mit «Jugend musiziert». «Für mich es eine Bestätigung, dass in mir etwas schlummert», sagte Lars Vogt, einer der international erfolgreichen deutschen Pianisten. Der Wettbewerb habe seiner Selbstfindung genutzt. «Die Vorstellung, ich bin tagsüber Fußballer und abends Pianist - das funktionierte dann nicht mehr.» Der Pianist gewann 1984 den ersten Preis und spätere weitere Auszeichnungen bei «Jugend musiziert».

«Wir wollen als Breiten- und Spitzenförderung den künstlerischen Anspruch betonen», sagte Gutzeit. In den Schulen würden Kinder mit musikalischer Begabung oft von Kameraden als Außenseiter angesehen. «Bei "Jugend musiziert" treffen sie dann Altersgenossen mit der gleichen Leidenschaft» - und fühlten sich in ihrer Wahl bestätigt. Seit einigen Jahren wird auch Popmusik gefördert.

Die Kandidaten treten zunächst in Regionalwettbewerben an. Wer dort mit einem Instrument oder beim Gesang einen ersten Preis bekommt, wird zu einem der 16 Landeswettbewerbe zugelassen. Danach geht es in den Bundeswettbewerb. Träger ist der Deutsche Musikrat, seit der Gründung ist die Sparkassen-Finanzgruppe der wichtigste Förderer.

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erstellt am 19.Aug.2013 | 00:23 Uhr

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