Missbrauchssfall in Velbert : Tatverdächtige Jugendliche sollen sich mit Familien abgesetzt haben

Nach der Vergewaltigung in NRW konnten sechs Jugendliche festgenommen werden. Zwei weitere sind nicht auffindbar.

shz.de von
14. Juni 2018, 12:11 Uhr

Velbert | Nach dem mutmaßlichen schweren Missbrauch einer 13-Jährigen in Velbert (NRW) haben sich zwei der Tatverdächtigen mitsamt ihren Familien abgesetzt. Die Ermittler halten es für möglich, dass die beiden Jugendlichen sich mit ihren Eltern ins Ausland abgesetzt haben, wie ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Donnerstag sagte. Sie stammen wie die bereits in U-Haft sitzenden weiteren sechs Tatverdächtigen aus Bulgarien. „Wir haben auch bei den Vermietern nachgefragt. Die Wohnungen sind leer“, sagte der Staatsanwalt.

Im April sollen sich acht Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren an einem 13-jährigen Mädchen vergangen haben. Sie sollen ihr Opfer zuvor in einem Freibad belästigt und es auf dem Heimweg in ein Waldstück gezerrt und dort schwer missbraucht haben. Sechs der Jugendlichen konnten festgenommen werden, nach den zwei weiteren werde gefahndet.

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