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Unglück in Ägypten : Sterbliche Überreste der Absturzopfer sollen schnell nach Russland

vom

217 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder kommen beim Absturz eines Urlaubsfliegers über Ägypten ums Leben. Die meisten Fluggäste sind auf dem Weg zurück nach Russland. Die Unfallursache ist noch unklar.

Moskau | Nach dem Absturz des russischen Passagierflugzeugs in Ägypten sollen erste sterbliche Überreste der 224 Opfer spätestens an diesem Montag nach St. Petersburg gebracht werden. Eine erste Maschine könne in der Nacht aus Kairo losfliegen, sagte Wladimir Stepanow vom Katastrophenschutzministerium in Moskau am Sonntag.

Die ägyptischen Behörden hätten fast alle Leichen aus dem verunglückten Airbus A321 von der Absturzstelle auf der Sinai-Halbinsel in die Hauptstadt transportiert. Zur Identifizierung der Opfer hätten die russischen Behörden von Verwandten DNA-Proben genommen.

Der Flugschreiber und der Stimmenrekorder seien nach erstem Augenschein nur gering beschädigt, sagte Verkehrsminister Maxim Sokolow nach seiner Ankunft in Kairo. Die noch versiegelten Flugschreiber würden entweder in Russland oder in Ägypten ausgewertet.

Sokolow war mit Katastrophenschutzminister Wladimir Putschkow und Flugaufsichtschef Alexander Neradko an die Absturzstelle gereist. Dort sind etwa 100 russische Helfer mit schwerem Gerät eingesetzt.

Russland hat den Sonntag zum landesweiten Tag der Trauer erklärt. Fernsehstationen und Radiosender wollten weitgehend auf Unterhaltungssendungen verzichten. Die orthodoxe Kirche sowie Moscheen und Synagogen haben Gottesdienste organisiert. Behörden sagten Festveranstaltungen ab.

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erstellt am 01.Nov.2015 | 10:42 Uhr

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