Wohnungsnot in Ballungsräumen : Städtetag: Neubau von 400.000 Wohnungen pro Jahr nötig

Ein Protestplakat in Stuttgart. Gerade in Ballungszentren fehlen tausende Wohnungen, meint der Deutsche Städtetag. Foto: dpa/Marijan Murat
Ein Protestplakat in Stuttgart. Gerade in Ballungszentren fehlen tausende Wohnungen, meint der Deutsche Städtetag.

Im Kampf gegen die Wohnungsnot bewirke das neue Baukindergeld in Großstädten eher wenig, meint der Deutsche Städtetag.

shz.de von
19. Juli 2018, 07:55 Uhr

Berlin | Angesichts der Wohnungsnot in vielen Ballungsräumen hält der Deutsche Städtetag den Neubau von 400.000 Wohnungen im Jahr für erforderlich. Davon müssten bis zu 120.000 Sozialwohnungen sein, sagte Städtetags-Präsident Markus Lewe (CDU) der "Süddeutschen Zeitung".

Er forderte Bund und Länder auf, ihre Wohnbauförderung nicht wie geplant 2020 zu verringern: "Dann wird das nicht nachhaltig", warnte er. Lewe bezeichnete das jüngst von der großen Koalition beschlossene Baukindergeld als lediglich "gut gemeint". "In den deutschen Wachstumsstädten wird das Baukindergeld wegen der hohen Immobilienpreise eher wenig bewirken."

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