Infografik des Tages : Die Unwörter des Jahres

Sie sagen manchmal mehr aus als 1000 Worte: Infografiken werden immer beliebter im Netz. Wir bieten Ihnen regelmäßig aktualisierte Statistiken und Abbildungen zu Themen, die die Region bewegen.

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15. September 2017, 05:00 Uhr

INFOGRAFIK 16. Januar


"Alternative Fakten" ist das Unwort des Jahres 2017. Laut Pressemitteilung steht der Begriff "für die sich ausbreitende Praxis, den Austausch von Argumenten auf Faktenbasis durch nicht belegbare Behauptungen zu ersetzen, die dann mit einer Bezeichnung wie 'alternative Fakten' als legitim gekennzeichnet werden." 

Die sprachkritische Aktion Unwort des Jahres will beim Umgang mit Sprache sensibilisieren und aufmerksam machen auf den Gebrauch diskriminierender, verschleiernder oder undifferenzierter Wörter. Im vergangenen Jahr entschieden sich die Sprachwissenschaftler für das Wort „Volksverräter“, in den Jahren davor waren es unter anderem "Gutmensch", "Lügenpresse“ oder die "Herdprämie“, wie die Grafik von Statista zeigt.

Infografik: Die Unwörter des Jahres | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 15. Januar


Die Deutschen lieben ihr Bargeld – und die zugehörigen Automaten. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Marktwächter Finanzen, einem Angebot der Verbraucherzentralen. So heben 38 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche Geld am Automaten ab. 27 Prozent holen sich alle zwei Wochen frisches Geld, wie die Grafik von Statista zeigt. Die durchschnittliche Summe beträgt dabei 248 Euro. Die Auszahlung an Tankstellen oder Supermarktkassen sorgt bisher allerdings für keine große Begeisterung: 78 Prozent geben an, sich dort nie Bargeld auszahlen zu lassen.

Infografik: So viel Plastikmüll verursachen die EU-Bürger | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 12. Januar


Die Deutschen lieben ihr Bargeld – und die zugehörigen Automaten. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Marktwächter Finanzen, einem Angebot der Verbraucherzentralen. So heben 38 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche Geld am Automaten ab. 27 Prozent holen sich alle zwei Wochen frisches Geld, wie die Grafik von Statista zeigt. Die durchschnittliche Summe beträgt dabei 248 Euro. Die Auszahlung an Tankstellen oder Supermarktkassen sorgt bisher allerdings für keine große Begeisterung: 78 Prozent geben an, sich dort nie Bargeld auszahlen zu lassen. 

Beim bargeldlosen Bezahlen zeigt sich, dass die Deutschen noch immer Berührungsängste mit mobile Payment per Smartphone haben. 97 Prozent und damit nahezu jeder gab an, diese Form nie zu nutzen. In Geschäften per Karte zahlen 16 Prozent mindestens einmal täglich, 33 Prozent mehrmals pro Woche.

Infografik: Den Deutschen ist ihr Bargeld lieb | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 12. Januar


Die Zahl von Sozialwohnungen in Deutschland sinkt seit Jahren. Wie die Infografik von Statista zeigt, ist sie in der Dekade von 2006 bis 2016 bundesweit um 830.000 gesunken – auf den Stand von 1,24 Millionen. Laut Prognose der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe wird die Zahl weiter sinken, bis 2020 auf 1,07 Millionen. 

Die Gründe für diese Entwicklung: der soziale Wohnungsbau in Deutschland wird von Unternehmen der Immobilienwirtschaft größtenteils als unattraktiv wahrgenommen. Die im Vergleich zum frei finanzierten Wohnungsbau geringere Rendite, Mietpreisbindungen und eine abschreckende Wirkung des sozial schwachen Mieterklientels lassen viele Investoren zögern, in den sozialen Wohnungsbau zu investieren. Auch die Förderprogramme werden seitens der Unternehmen als unzureichend kritisiert. 

Berichten zufolge könnte sich der Rückgang der Sozialwohnungen ab dem Jahr 2020 sogar noch verstärken: ab dann stellt der Bund seine Zahlungen für die Förderung sozialen Wohnraums an die Länder in Höhe von über 1 Milliarde Euro pro Jahr ein.

Infografik: Immer weniger Sozialwohnungen in Deutschland | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

INFOGRAFIK 11. Januar


Insgesamt sind die tariflichen Vergütungen für Auszubildende im vergangenen Jahr zwar gestiegen, jedoch nicht so stark wie in den vergangenen Jahren. Von 2012 bis 2016 legten sie jährlich zwischen 3,4 und 4,5 Prozent zu. 2017 waren es nur 2,4 Prozent, wie eine Auswertung des Bundesinstituts für Berufsausbildung (BIBB) zeigt. 

Zwischen den einzelnen Berufsgruppen zeigen sich in der Höhe der Vergütung allerdings deutliche Unterschiede. So gehören Maurer/innen mit durchschnittlich 1.095 Euro brutto monatlich zu den Besserverdienern unter den Azubis. Mechatroniker/innen liegen mit 1.043 Euro knapp dahinter. 

Finanziell schlechter stehen Maler/innen und Lackierer/innen mit 693 Euro monatlich da. Bei Schornsteinfeger/innen sind es sogar nur 518 Euro, wie die Grafik von Statista zeigt.

Infografik: So viel verdienen Azubis | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

INFOGRAFIK 10. Januar


Die Zigarettenpreise differieren in Europa stark. Die Schweizer müssen am meisten für eine Packung Zigaretten ausgeben: 7,77 Euro werden hier für eine Packung Marlboro-Zigaretten mit 20 Stück fällig. In Polen dagegen kostet eine Schachtel Zigaretten lediglich 3,62 Euro. Deutschland liegt mit einem Preis von 6 Euro im oberen Mittelfeld. 

Diese Spannbreite erklärt sich vor allem durch den unterschiedlich ausgestalteten Steueranteil innerhalb Europas. In Deutschland etwa macht die Tabaksteuer rund 60 Prozent des Verkaufspreises einer Zigaretteaus. Das Steuergefälle führt zu einem regen Grenzverkehr legaler und illegaler Zigarettenmitnahmen. So wird der Anteil unversteuerter also geschmuggelter Zigaretten in Deutschland durch stichprobenartige Abfalluntersuchungen auf rund 18 Prozent geschätzt.

Infografik: Zigarettenpreise - so viel kostet qualmen in Europa | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

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