Geheimdienste : Snowden könnte auch in Russland aussagen

Der frühere US-Geheimdienstexperte Edward Snowden könnte in der US-Spähaffäre auch in seinem russischen Asyl Aussagen machen. Vertreter der deutschen Bundesanwaltschaft könnten entweder schriftlich Fragen stellen oder den 30-Jährigen auch persönlich in Russland treffen.

shz.de von
01. November 2013, 08:55 Uhr

Das meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf nicht näher benannte Kreise, die mit der Lage vertraut seien. Eine solche Frage könne zwischenstaatlich geklärt werden, hieß es.

«Eine Ausreise Snowdens aus Russland ist praktisch ausgeschlossen. In diesem Fall verliert er seinen Flüchtlingsstatus», zitierte die Agentur ihre Quelle. Weil Deutschland Verbündeter der USA sei, drohe Snowden dort die Auslieferung, hieß es weiter.

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