Umfrage des Tages Verdienstkreuz für Heikedine Körting: Knappe Mehrheit genießt noch immer gern Europa-Hörspiele

Von shz.de | 14.09.2022, 06:38 Uhr

Heikedine Körting führte von Anfang an bis heute bei den Aufnahmen der beliebtesten deutschen Hörspiele Regie und übernahm damals auch die Castings der drei Fragezeichen. Das war noch in den 1970ern. Jetzt hat sie das Bundesverdienstkreuz bekommen. Und wir möchten in der Umfrage des Tages von Ihnen wissen: Hören Sie auch noch gerne Jugend-Hörspiele aus Körtings Produktion?

Sie brachte „Die drei ???“ und „TKKG“ in fast jedes deutsche Kinderzimmer und ihre Produkte sind auch heute noch in den Schlafzimmern vieler Erwachsener zu hören: Jetzt hat Heikedine Körting für ihr Engagement rund um das Kultur Gut Hasselburg und natürlich für ihre berühmten Hörspielproduktionen das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) händigte der 77-jährigen Grande Dame der Hörgeschichten, die auf Gut Hasselburg in der Neustädter Bucht lebt, die Auszeichnung am Dienstag in Kiel aus.

Ihre teils legendären Audio-Produkte mit den markigen Ton-Effekten, die sie seit Jahrzehnten bei jeder sich bietenden Gelegenheit selber mit dem Rekorder einfängt oder mit irgendeinem Gegenstand aus ihrem Schrank reproduzieren kann, haben die Menschen in Deutschland von früh auf geprägt. Vor allem, weil die Geschichten um Justus, Peter und Bob, Tarzan, Karl, Klößchen und Gaby den Weg in die Schlafzimmer fanden – und dort irgendwie haften blieben.

So gehören insbesondere die drei Fragezeichen aus Rocky Beach auch bei vielen Menschen um die 50 noch zum Einschlafritual. Eine typische deutsche Kuriosität, die es wohl ohne Heikedine Körting so nicht gäbe. Wir wollen heute von Ihnen wissen, ob die Jugend-Hörspiele für Sie noch eine Rolle spielen: Zum Putzen, zum Entspannen, beim Autofahren, oder eben beim Einschlafen.

Zwischenstand um 16:25 Uhr: Fast 200 Stimmen wurden bis zu diesem Zeitpunkt abgegeben. Eine ganz knappe Mehrheit von 36 Prozent genießt noch immer die Europa-Hörspiele. Während 35 Prozent der Teilnehmer dafür kein Verständnis zeigen, schließlich ist die Kindheit vorbei. 22 Prozent lauschen ab und an mal rein, aber mehr auch nicht und sieben Prozent hören die Geschichten gern zum Einschlafen.

Diese Umfrage ist nicht repräsentativ.

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