Viel geklickt auf shz.de Fluten, Fahndung und Geschenke: Die Top 10 im Dezember

Von shz.de | 31.12.2014, 11:31 Uhr

Die weihnachtlichen Überflutungen nach dem Dauerregen sind nur eins der Themen, die unsere Leser im Dezember am meisten interessierten. Klicken Sie sich durch unsere Top 10 des Monats.

Der dänische Schwerverbrecher Bo René Gulløve türmt filmreif aus einem Gefängnis in Tondern und flüchtet über die Grenze nach Nordfriesland. Dort verliert sich die Spur des als gefährlich geltenden, mehrfach vorbestraften Kriminellen. Vermutet wird, dass der 37-Jährige eine Flucht nach Thailand plant.

Der Gynäkologe staunt, die Großeltern sind entzückt: Die drei Flensburger Schwestern Ann Kathrin, Kristina und Claudia Sothmann blicken zeitgleich Mutterfreunden entgegen. Im Dezember, Januar und Februar erwarteten sie jeweils eine Geburt. Eine Geschichte, die in der Adventszeit die Herzen unserer Leser erwärmte.

Wenn es um Leben und Tod geht, sind Polizisten ganz auf sich allein gestellt – und müssen in Sekundenschnelle reagieren. Nach den tödlichen Notwehrschüssen des Polizeibeamten in Husum (siehe Rang 3.) beschäftigt sich Dieter Schulz in der Sonntagszeitung mit dem Verhalten der Beamten in Extremsituationen und den Folgen, die sie dann zu tragen haben.

Auch in diesem Jahr sahen sich viele unserer Leser noch kurz Weihnachten nach den passenden Geschenken um. Am letzten verkaufsoffenen Sonntag vor Heiligabend am 21. Dezember öffneten die Läden allerdings nur in wenigen Kleinstädten des Lands.

Eine auffällige Hautveränderung an der Nase, Mitte 20, wohlbeleibt und auf Krücken gehend: Wer ist der Täter, der in der Nacht zum 7. Dezember eine junge Frau nachts in Flensburg zum Sex zwingen will? Die Beschreibung klingt so eindeutig, dass eine rasche Überführung des jungen Mannes erwartet werden konnte. Doch er ist noch nicht gefunden.

Ein 74-Jähriger Autofahrer schlägt auf der Rader Hochbrücke die falsche Richtung ein. Nach einem knappen Kilometer Falschfahrt prallt er auf ein anderes Auto. Er wird im Wrack seines Wagens eingeklemmt und verstirbt noch an der Unfallstelle. Die 33-jährige Fahrerin aus dem Gegenfahrzeug wird schwer verletzt.

Die Bilder der schweren Stürme aus dem Vorjahr sind vielen schwer in Erinnerung geblieben: So stößt die Ankündigung des Sturmtiefs „Alexandra“ dann auf enormes Interesse bei den shz.de-Lesern. So schwer, wie zunächst angenommen, schlägt der Sturm dann doch nicht ein. In diesem Jahr setzt Schleswig-Holstein eher der dann folgende Dauerregen zu (siehe Rang 2.).

Ein Ehepaar wird nach einem Streit in der Husumer Altstadt angegriffen und mit einem Messer verletzt. Als der 24-Jährige Täter aus einem Gebäude kommend mit der Waffe auf die Polizisten losgeht, wird er mit mehreren Schüssen erschossen. Der Zwischenfall löst in der Stadt große Betroffenheit aus.

Der tagelange Dauerregen lässt Bäche und Flüsse über die Ufer treten und verursacht zahlreiche Überschwemmungen. Zum Schutz der überfeuchteten Deiche wird an der Treene eine Deichstelle geöffnet. Insbesondere in der Nacht zu Heiligabend sind die Feuerwehren und das Technische Hilfswerk im Dauereinsatz gegen die Süßwasser-Fluten. Mit der Bildergalerie „Überschwemmungen: Impressionen aus SH“ hielten sich die shz.de-Leser auch bildlich auf dem Laufenden über die Zustände im Land.

Das plötzliche Verschwinden von Jugendlichen weckt meist die schlimmsten Befürchtungen. Die 16-jährige Marina K. aus Husum wird tagelang vermisst, ehe sie im Ausland von der öffentlichen Fahndung Wind bekommt. Sie ist mit Angehörigen verreist und meldet sich daraufhin bei Eltern und Freunden.