Regionalsprachen in Schleswig-Holstein Teil 2 A æ u å æ ø i æ å: Elf derbe Schnacks auf Sønderjysk

Von Götz Bonsen | 10.10.2016, 20:57 Uhr

Das „møjn“ und viel Geschichte haben wir gemein mit den Südjüten. Sprachlich wird es dort selbst für Dänen schwer.

Sønderjysk (Südjütisch, Æ Sproch) wird auch Platt-Dänisch bezeichnet. Dass Außenstehende diesen Dialekt mitunter verlachen und nur selten im Lichte der Schönheit über ihn referieren, ist für die Sprecher kein Problem. Der Dialekt umfasst eine breite Palette an Ausdrücken, die nur im Südzipfel verwendet werden. Vieles gilt als vom Deutschen oder Plattdeutschen beeinflusst – aus der Zeit, als Schleswig noch vereint war.

Einer der Gründe, weshalb Menschen aus anderen Gebieten als dem dänischen Süden bei Sønderjysk mit den Augen rollen, ist, dass sie so gut wie kein Wort verstehen. Dass Dänen nach einigen Worten eines Südjüten gern mal einen Lachkrampf bekommen, liegt auch daran, das das Südjütische wie selbstverständlich Worte einbettet, die im Reichsdänischen längst in die Niederungen der Sexualjargons abgewandert sind.

1. Fikk-duk

Fangen wir mit etwas Harmlosem an, das zur Jahreszeit dazugehört. Das fikk-duk (gesprochen Fikkduch), ist etwas ganz Alltägliches. Fikk ist die Hosentasche und duch steht für Tuch, also Taschentuch. Snupdug geht auch.

2. Der Fissemand

Spätestens wenn jemand das Wort Fissemand herausholt, geht das Gegrinse los. Nicht nur, dass das beinahe gleich klingende dänische Wort „Tissemand“ Schniedelwutz bedeutet: „Fisse“ ist im Dänischen die vulgärste Bezeichnung für die Vagina. Fissemand bedeutet allerdings Vogelscheuche – oder bezeichnet einen Mann von schwachem Charakter. Vielleicht hat er ja sogar eine makke i æ skalle (eine Meise im Skalp, so zu sagen).

3. An die Tür schwänzeln

Pikk' o bedeutet „anklopfen“. Pik heißt auf Dänisch allerdings Pimmel, so dass hier dann wortwörtlich jemand mit seinem Schwanz gegen die Tür wedelt – ein romantisch-sexueller Hintergrund liegt bei dieser Art des „Schwänzelns“ auf der Hand.

4. Wenn es auf den Magen schlägt

Uha a ska Spi! Wenn man diesen Satz einmal ausspricht, kann man es schon ahnen. Erklären wir es mal ganz simpel: Auf turbulenten Fährfahrten an der dänischen Nordsee könnte einem dieser Ausspruch begegnen. Man sollte Sicherheitsabstand halten, denn jemand in der Nähe ist womöglich seekrank.

5. Das wichtigste Wort

Æ: Wenn doch alle Sprachen so einfach wären. Das Æ steht für „ich“ und für alle bestimmten Artikel. So tritt die Fußball-Mannschaft der Nordschleswiger bei den Europameisterschaften der Minderheiten als „Æ-Team“ auf. Das bedeutet nicht anderes als „die Mannschaft“. Bei der Aussprache des Æ gibt es allerdings verräterische Unterschiede. In Hadersleben entspricht es zum Beispiel einem A.

6. Der Satz der Sätze

A æ u å æ ø i æ å - richtig gehört, so klingt ein vollständiger Satz. Er bedeutet: „Ich bin draußen auf der Insel in der Au“.

Wer während seiner Mærrelau (Mittagspause) Zeit hat, kann ins Pissel gehen: Man mag vielleicht ahnen, dass es sich dabei um eine Örtlichkeit handelt. Das Pissoir ist es aber nicht. Der Pissel bezeichnet in Nordschleswig die gute Stube – in Schleswig-Holstein auch bekannt als Pesel.

8. Bom Bom

Wenn es ums Essen (Unnen) geht, sind die Südjüten ja für ihre mindestens 14 Torten umfassenden Kaffeetafeln bekannt. Die Bezeichnungen für Essbares sind allerdings eher trocken. Ein Bom ist ein Bonbon, Veekach ist Weißbrot, To'rt ist Torte und Knepkach ist Gebäck.

9. Snapha'n und Skiesprae

Snapha'n und Skiesprae sind ein paar Schuhe, sie gehören Emporkömmlingen und Angebern. Vielleicht schwingt in diesen Worten der Wunsch mit, dass sie einmal naun å æ dækkel (einen auf die Glocke) bekommen.

10. Haarbydl  und edepetede

<Y>5w99xvo9R8k</Y>

Dänische Comedians lieben es, den aus Hauptstadtsicht schrägen Dialekt zu verballhornen. Die Sketche der Sendung „Rytteriet“ mit der schwer attraktiven „Dialektfrau“ Bodil Jørgensen in der Hauptrolle, die so ganz und gar nicht dem auch in Norddeutschland bekannten Wort edepetede (feminin) entspricht, sind ein Klassiker. Die Figur schreit nach so ziemlich jedem unverständlichen Satz ein wohl verständliche „Holl din Keft!“ („Halt die Fresse“) raus, geringfügig netter (plattdeutscher) wäre da hold' æ kløter gewesen. Am Anfang erzählt sie (ohne Gewähr), dass jemanden sucht, der nach Pattburg fährt. Dort will sie sich einen Haarbydl (Rausch, Kater) holen, infolge dessen sie für jeden Kerl einfach Spiel ist. Den „Haarbydl“ kennen wir auch im Plattdeutschen, siehe Teil 1 der Serie.

11. Rap als lebendiges Wörterbuch

<Y>1kkx8mkKnLU</Y>

Ein bekannter Akteur der Sønderjysk-Szene ist seit Jahrzehnten der dänische Rapper L Ron Harald. Mæ å Min Kadett (Mig og min Kadett, Ich und mein Kadett) lautet eines seiner bekanntesten Lieder.

Sønderjysk ist nicht wegzudenken aus Nordschleswig und auch in Schleswig-Holstein ist es als Minderheitensprache anerkannt, obwohl das Angeldänische lange ausgestorben ist und obwohl die dänische Minderheit ein Dänisch spricht, das sich an der Hochsprache orientiert. Da Südjütisch noch stärker in der Aussprache variiert als Plattdeutsch, bekommt das verständige Ohr sehr schnell verlässliche Rückschlüsse über genaue Herkunft des Sprechers innerhalb Südjütlands, von Tynne (Tondern) über Affenråe (Apenrade) bis Synnebårre (Sonderburg) auf Alsen.

Dänische Linguisten geben die Prognose, dass dieser Dialekt die anderen überleben wird, auch weil es für die Deutsche Minderheit ein wichtiger Teil ihrer Identität ist. So sind beispielsweise Poster mit besonders speziellen Worten oder Redewendungen im Handel erhältlich und populär. 2013 und 2015 gab es sogar Weltmeisterschaften im „Synnejysk“, die 2017 erneut stattfinden werden.

<Y>AuCuKdnAB4g</Y>

Lesen Sie hier die weiteren Teile der Serie „Regionalsprachen in SH“:

Regionalsprachen in Schleswig-Holstein

Plattdeutsch: Mit diesen 13 Wörtern retten Sie jede Unterhaltung

Meinung – Götz Bonsen
Die meisten unserer plattdeutschen Lieblingswörter sind alles andere als nett - und doch klingen sie drollig. Plattdeutsch, so scheint es, kann mehr transportieren als die meisten anderen der uns geläufigen Sprachen. In jeder noch so üblen Nachrede klingt immer eine liebevolle, friedfertige Distanz mit, die mit ihrem ironischen Unterton schnell die Herzen öffnet.  

1. De Huulbessen

Ein Heulbesen. Das klingt nach der Bezeichnung für einen Jammerlappen. Ist es aber nicht. Man muss das Wort noch wörtlicher nehmen. Es ist ein Besen, der heult, ein Staubsauger.

2. Dweerig

„Damminochmol, watt ist de Olsch dweerig!“: Für Theatralik hat das plattdeutsche Mundwerk gar nichts übrig, schon gar nicht wenn jemand quertreiberisch eine Show der Bockigkeit zelebriert. Das Attribut kann auch einen Gegenstand treffen, der durch seine Unhandlichkeit beim Anheben etwas störrisch wirkt.

3. De Krüffenbieter

Ein Krüffenbieter ist einerseits ein minderwertiges Pferd, andererseits ein Jemand, der am Essen herumprudelt. Der „krütsche“ (wählerische) Nörgler beißt bildlich lieber in den Futtertrog (Krüff), als sich das Gegebene genussvoll zu Munde zu führen. Durch seine kulinarische Dweerigkeit bleibt ihm nur der nackte Teller. Eines schwingt mit: Er wird enden wie der Gaul.  

4. De Dröömbüdel

Dieser als Tagträumer abgestempelte Mensch ist allzu geistesabwesend und für das praktische Leben eigentlich nicht zu gebrauchen. Er ist gefangen im buchstäblichen Beutel der Melancholie. In seiner gedanklichen Abwegigkeit durchblickt er nicht allzu viel. Es besteht allerdings Resthoffnung, dass hinter dem vernebelten Blick nicht vielleicht doch ein Künstler schlummert. Wenn man sein Kind so nennt, nimmt das Wort Gestalt einer Liebkosung. Die härtere Kategorie für die unterstellte Dummheit umfassen unter anderem die Begriffe Piepenkopp (Pfeifenkopf), Nööthaak (Nusshaken) und Döösbaddel (Trottel). 

5. Spökenkraam



Im eigentlichen Sinne ist Spökenkraam die Bezeichnung für einen Spuk. Hinlänglich wird das Wort aber auch für alles Übernatürliche, Abgehobene und aus dem gesunden Menschenverstand heraus mutmaßlich Unerklärliche verwendet. Dazu können neben Esoterik auch religiöse Eiferei, Ideologien und Verschwörungstheorien gehören.  

6. Du Bangbüx!

Hier kommen wir der Sache mit dem Jammerlappen schon näher. Das Wort Bangbüx ist in den allgemeinen norddeutschen Wortschatz übergegangen. Wohl auch, weil es deutlich unverbindlicher und nicht so verstörend und gemein klingt wie etwa „Feigling“. Der Kehrdiannix bildet das Gegenteil, er hat ein dickes Fell, an dem alles abprasselt. He cares about nothing, wie der Engländer sagt.

7. Lüddschn' Hudschefiedel

Wörtlich könnte man ein Hudschefiedel als fidelen Hocker bezeichnen. Es ist ein fahrbarer Untersatz, meist ein Auto oder Boot, das flink, klein und beweglich ist.  

8. De Plüschmors



Der Plüschmors ist ein Lebewesen mit einem Hinterteil flauschiger Natur. Hinter dieser Verniedlichung verbirgt sich niemand anderes als die Hummel.

9. De Nokiecksel



Wenn man mal mit seinem Wissen durch´n Tüdel kommt, kann man sich im Nachschlagwerk, dem Nokiecksel, noch mal mit der Sachlage vertraut machen. Wenn man das Wort rückwärts liest, wird auch was draus.  

10. Klabusterbeeren



Für den Fall, dass beim Koten eines Tieres am Haar des Hinterteils Hinterlassenschaften übrig bleiben, gibt es im Plattdeutschen ein Wort, dass möglichem Ekel Tür und Riegel versperrt: Klabusterbeeren. Es kann sich dabei auch um Hämorrhoiden handeln, das wäre dann aber Hochdeutsch. 

11. Een bannichen Hoorbüdel



Hoorbüdel. Der Haarbeutel mit eingewobenen Perückenhaaren war in Bayern und Sachsen einst Tradition. Im Plattdeutschen hat sich die voraufklärerische Kopfbedeckung in anderer Bedeutung im Wortschaft festgesetzt. Ein Hoorbüdel ist der Kater am Morgen nach dem Swutsch.

12. Bi Klönhook un' Tippsnack akkedeern 

Auch der Web-Jargon wird zuweilen eingeplattdeutscht. Laut dem Plattdeutsch-Deutsch-Wörterbuch ist ein Internet-Forum ein Klönhook und der Tippsnack ein Chat. Dort lässt es sich dann vorzüglich akkedeern (diskutieren).

13. De Pissmickelhupen



Plattdeutsch ist ganz schön figelienschen Kram. Die alte Sprache kennt diverse Varianten. Sogar von Dorf zu Dorf soll es Variationen geben. Besonders angetan scheinen die Plattdeutschen von Ameisen zu sein. Sage und schreibe 50 verschiedene Namen rechnet alleine das Web-Wörterbuch den Hautflüglern zu, darunter befinden sich so lautmalerische Bezeichnungen wie Knaulpann, Michmoratze und Pissmickel.

In den nächsten Tagen widmen wir uns auch den schillerndesten Errungenschaften der anderen Minderheitensprachen in Schleswig-Holstein, das gerade seinen 70. Geburtstag feiert. Dazu gehören Dänisch, Friesisch, Petuh und Sønderjysk.

Lesen Sie hier die weiteren Teile der Serie „Regionalsprachen in SH“:
Zum Kommentar
Kommentar lesen
größer alsGrößer als Zeichen
Regionalsprachen in SH Teil III

Wie Sie Horror-Clowns auf Dänisch in die Flucht jagen

Meinung – Götz Bonsen
Die Horrorclowns sind los. Vor allem Dänemark erwischt es bei der Invasion der gar nicht witzigen Ego-Schocker arg, aber auch Schleswig-Holstein (hier der Link zur Karte) ist nicht sicher vor den Straßenteufeln in Zirkustracht. Wie gut, dass wir Menschen in SH mit all unseren Sprachen den Spieß der Verwirrung leicht mal umdrehen können. Distanz halten ist schließlich das Gebot der Stunde. Mit der Lautgewalt des Dänischen lässt sich auch auf hiesigen Straßen Wirkung erzeugen, bevor der Horror unausweichlich wird. Lassen Sie es bitte nicht drauf ankommen. Aber für den Fall der Fälle: Mit diesen Sprüchen legen Dänen und Südschleswiger Horror-Clowns an die Leine.

1. Die alte Schule

Eine unerschrockene ältere Dame aus Esbjerg sorgte jüngst für Schlagzeilen, weil sie einen aus einem Auto springenden Clown einfach ins Leere laufen ließ. Ihre Standpauke hatte sich offenbar gewaschen. Wir können nur mutmaßen, was die 74-Jährige dem Angreifer für eine spontane Standpauke hielt. Vermutlich verwirrte sie die Rotnase mit ganz vornehmen Fluchworten aus der guten alten Zeit, in etwa so: „Du skal kraftedme ikke komme her med din grimme maske din luskebuks“ („Bleib verdammt nochmal weg von mir mit deiner widerlichen Maske, du Duckmäuser/Lusche!“) und wenn er dann noch nicht weg war so: „du skal saftsuseme ikke gå rundt og forskrække gamle damer din skiderik“ („lass es zum Teufel sein, hier einfach in der Gegend herumzustreunern und alte Damen zu erschrecken, du ...?!“). Die naheliegende Übersetzung des Wortes „skiderik“ sei dem Leser überlassen.

2. Auf den Hund kommen

Das vorangegangene Beispiel wird Nicht-Muttersprachler vermutlich in spontaner Reaktion etwas überfordern. Bemühen wir uns um Einfachkeit. Etwas magisch wirkungsvolles wie den städtisch-deutschen Tierbefehl „Husch Husch“ hat die dänische Sprache lautmalerisch leider nicht zu bieten. Man könnte es zweifellos aber mit einem internationalen „Psht!! Psht!!“ und dazu gen Horizont wedelnder Handbewegung versuchen, eine hündische Ergebenheit beim maskierten Schreckgespenst herbeizuführen. Wenn es ein ganzer Satz sein soll, dann wäre ein knappes: „Fis så tilbage i din kurv!!!“ (Vorschlag zur Aussprache: Fiß soa tilbääje i din kurr'!) der Retter in der Not. Es bedeutet: „Hau ab in dein Körbchen“; „fis“ wäre als Substantiv überdies das dänische Wort für Furz. So kann man seinem Groll doppelt Luft machen und wirkungsästhetisch einen oben drauf geben.



3. Die etwas neuere Schule

„Fjern dog den vamle maske og skrub af, forstyrrede mandsperson!“ (Vorschlag zur Aussprache: Fjarn do den vamle maske oh skruub ah, forstürre'e mannsperson!) Wie Sie sich beim Lautlesen dieses Satzes schon im Sprachgefühl halbwegs vergewissern können, sind wir noch nicht im Kapitel der Nettigkeiten angelangt. Einer zerrütteten männlichen Person wird in jenem Fall suggeriert, sie möge doch bitte die schauderhafte Maske des Anstoßes von ihrem Antlitz gleiten lassen und in Frieden hinfortschweben.

4. Siezen auf Dänisch - immer ein Treffer

Eine Uralt-Monarchie wie Dänemark hat in seiner Landessprache ganz besondere Höflichkeitsformen für die obersten Etagen. Wenn Ihnen plötzlich die Königin auf der Straße begegnet, bekommen Sie ja sicher auch einen Schreck. Dann müssen Sie freundlich sein. Contenance! Bewahren Sie auch die Fassung bei Clowns. Für die Königin und ganz besonders alte Menschen hat das Dänische – man glaub es kaum – die „Sie“-Anrede (de statt du) preserviert. Darum sagen Sie am Besten „Vil De være så venlig at flytte dem? De forstyrrer mig“ (Vorschlag zur Aussprache: Will di värr soar vennli at flütte dem? Di fortürrer mei). Bedeutung: „Wären Sie bitte so freundlich, sich hinfort zu bewegen? Sie stören mich!“

5. Die neue Schule

Menschen jüngeren Alters bewaffnen sich mit ganz anderen Fluchformeln als vorher besagte Dame. Das Hollywoodsche mischt nämlich auch die dänische Sprache kräftig auf. So würde ein 20-Jähriger Passant einem Clown wohl eher ein vulgäres: „Shit, hvor er du fucking grim. Pis af med dig din skid!“ um die Ohren hauen. (Vorschlag zur Aussprache: „Shit, hvor'r du fakking grimm. Piess ah med dei din ski'hld“'!). Ein zeitloses „forsvind!“ reicht manchmal auch.

6. Der listige Trick mit der Aufmerksamkeit

Jeder Krimi-Gucker weiß es doch schon bevor der Profiler vor die Kamera tritt: Ein soziopathischer Täter will insgeheim nur Aufmerksamkeit und Anerkennung. Geben Sie sie ihm das, tun sie nur sehr kurz geschockt. Halten Sie den Clown dann an, indem Sie seinen Auftritt fasziniert mit dem begeisterten Ausruf: „Ej, hvor er du flot! Jeg elsker klovne!“ loben. Bitten Sie ihn, sich ruhig zu halten, damit das Foto nicht verwackelt, das Sie von im haben wollen: „Vær sød at holde stille for et skarpt billede“ (Sei doch bitte so nett und halte still, damit ich ein scharfes Foto bekomme). Vorschlag zur Aussprache: Wärr söhld at holl' stille for et skarpt bielllelde. Mange Tak.

Mit freundlicher Unterstützung aus den Redaktionen der Zeitungen „der Nordschleswiger“ und „Flensborg Avis“.

Lesen Sie hier die weiteren Teile der Serie „Regionalsprachen in SH“:
Zum Kommentar
Kommentar lesen
größer alsGrößer als Zeichen