Parteien : Schlappe für Scholz bei Wahl zum SPD-Vize  

Dämpfer für Olaf Scholz: Der Erste Bürgermeister von Hamburg wurde mit nur 67,3 Prozent als stellvertretender SPD-Vorsitzender bestätigt.
Dämpfer für Olaf Scholz: Der Erste Bürgermeister von Hamburg wurde mit nur 67,3 Prozent als stellvertretender SPD-Vorsitzender bestätigt.

Olaf Scholz hat bei seiner Wiederwahl zum stellvertretenden SPD-Vorsitzenden eine Schlappe erlitten. Beim Bundesparteitag in Leipzig bekam Hamburgs Erster Bürgermeister am Freitag von den Delegierten nur eine Zustimmung von 67,3 Prozent, 2011 waren es noch 84,9 Prozent gewesen.

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15. November 2013, 11:19 Uhr

Scholz gilt als Befürworter eines Mitte-Kurses mit einer Schärfung des wirtschaftspolitischen Profils. Der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel rückt als einer von fünf Vizes neu in die engere Parteiführung auf.

Der 44-Jährige erhielt eine Zustimmung von 88,9 Prozent. Er ersetzt Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, der nicht mehr kandidiert hatte. Von allen fünf Stellvertretern erzielte Schäfer-Gümbel das beste Ergebnis. Neben Scholz mussten auch Hannelore Kraft, Aydan Özoguz und Manuela Schwesig schlechtere Ergebnisse als beim letzten Mal verkraften.

Kraft bekam 85,6 Prozent Zustimmung (2011: 97,2 Prozent), Özoguz erhielt 79,9 Prozent (2011: 86,8), und Schwesig kam auf 80,1 Prozent Zustimmung (2011: 82,9). Am Donnerstag war bereits SPD-Chef Sigmar Gabriel mit einem Dämpfer für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt worden war, er erhielt 83,6 Prozent Zustimmung.

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