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Konflikte : Russland fordert Unterstützung für UN-Inspekteure in Syrien

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Russland hat die syrischen Rebellen aufgefordert, die UN-Inspekteure bei der Aufklärung eines möglichen Giftgaseinsatzes zu unterstützen.

Die Gegner von Präsident Baschar al-Assad müssten einen sicheren Zugang zum Ort des Zwischenfalls gewährleisten, teilte das Außenministerium in Moskau am Freitag mit. Vorausgegangen war ein Telefonat von Außenminister Sergej Lawrow mit seinem US-Amtskollegen John Kerry. Beide Seiten forderten eine objektive Untersuchung der Giftgasvorwürfe, hieß es in Moskau.

Russland - ein enger Partner Assads - erneuerte seine Vorwürfe, bei den Berichten über Chemiewaffeneinsätze des Regimes handele es sich um eine «Provokation» durch die Rebellen. Internetvideos mit Anschuldigungen gegen die syrische Armee seien bereits Stunden vor der angeblichen Attacke hochgeladen worden, teilte Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch mit. «Also war es eine vorab geplante Aktion», argumentierte er.

Forderungen «aus einigen europäischen Hauptstädten» nach mehr Druck auf den Weltsicherheitsrat oder gar nach Militäreinsätzen seien inakzeptabel. Die USA haben mit Konsequenzen gedroht, falls die syrische Führung Giftgas einsetzen sollte.

Mitteilung zum Telefonat, Russisch

Lukaschewitsch-Mitteilung, Russisch

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erstellt am 23.Aug.2013 | 11:33 Uhr

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