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HSV-Stürmer im Krankenhaus : Rudnevs: Fehlgeburt war Auslöser für Zungenbiss

vom
Aus der Onlineredaktion

Artjoms Rudnevs spricht über die Fehlgeburt seiner Frau und entkräftet die Gerüchte über den Auslöser des Zungenbisses.

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2015 | 11:38 Uhr

Hamburg | HSV-Stürmer Artjoms Rudnevs liegt seit einer Woche im Krankenhaus. Der Grund für seine ungewöhnliche Verletzung an der Zunge ist „eine sehr persönliche familiäre Tragödie“, wie der Lette nun in einer Stellungnahme auf der HSV-Homepage erklärt. Seine Frau habe vor dem Vorfall eine Fehlgeburt erlitten. In ihrer Bestürzung über den Verlust des Kindes habe sie hysterisch reagiert und dabei sei es zu dem „beschriebenen Vorfall auf einer der Straßen Hamburgs“ gekommen. In Hamburger Zeitungen wurde berichtet, dass Rudnevs' Ehefrau ihrem Mann in die Zunge gebissen habe, die daraufhin per Notoperation behandelt werden musste.

„Der Schmerz der Zunge schwindet langsam und stört immer weniger beim Verzehr von normaler Nahrung und beim Sprechen. Laut den Ärzten werde ich zudem bereits nächste Woche das Training wieder aufnehmen können“, berichtet der Lette. Er habe nicht die Absicht, seiner Frau Vorwürfe zu machen. In der Familie sei es nie zu häuslicher Gewalt gekommen, versichtete der 27-Jährige und betonte: „Unsere Familie wird zusammenhalten, vor allem in diesen schwierigen Zeiten.“

Rudnevs reagiert mit seinen persönlichen Worten auf die in einigen einigen Medien verbreiteten Spekulationen, wonach Eifersucht aufgrund einer Affäre mit einer anderen Frau der Auslöser für die Eskalation seiner Frau gewesen sein soll. „Ich will meine Familie in diesen schwierigen Momenten unterstützen und Santa darin helfen, zur Normalität zurückkehren zu können“, schrieb der Profi und informierte, er werde keine weiteren Erklärungen zu dem Thema abgeben. „Ich bitte mit Nachdruck darum, die Privatsphäre meiner Nächsten zu respektieren und zu wahren.“

Der HSV hatte seinem Spieler zuvor die volle Unterstützung in dieser Situation zugesichtert. In der kommenden Woche will der Stürmer wieder ins Training einsteigen. Unter Trainer Bruno Labbadia sind seine spielerischen Dienste momentan allerdings nicht gefragt. Zuletzt hatte der Mittelstürmer nur einen Platz auf der Tribüne. Einem möglichen Wechsel zu PAOK Saloniki gegen Ende der Transferperiode schob Rudnevs aus familiären Gründen einen Riegel vor.

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