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Sportpolitik : Reaktionen zur Wahl von Thomas Bach als IOC-Präsident

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Bundespräsident Joachim Gauck: «In Ihrem neuen Amt tragen Sie Verantwortung für die künftige Gestalt des IOC und seiner traditionsreichen Spiele.

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erstellt am 10.Sep.2013 | 18:01 Uhr

Sie haben sich vorgenommen, im Sport und durch den Sport Einheit in Vielfalt zu gestalten. Für Ihr Wirken wünsche ich Ihnen Glück, Geschick und Sportsgeist.»

Bundeskanzlerin Angela Merkel: «Ihre Wahl in dieses sportpolitisch bedeutendste Amt zeigt eindrucksvoll, welches Ansehen und Vertrauen Sie innerhalb der olympischen Familie genießen. Ich freue mich sehr darüber, dass Deutschland mit Ihnen auf der internationalen Ebene auch weiter hervorragend vertreten ist. Ich wünsche Ihnen für Ihr neues Amt und die vor Ihnen liegenden Aufgaben viel Glück und Erfolg sowie persönlich alles Gute.»

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich: «Es ist ein historischer Moment, denn zum ersten Mal bekleidet ein Deutscher diesen wohl wichtigsten Posten des Weltsports. Das ist gut für den deutschen Sport und die deutschen Sportideale, aber auch gut für den internationalen Sport. Wir gehen davon aus, dass sich Thomas Bach für die Anliegen der Sportminister der Welt einsetzt, die meine Kollegen und ich im Mai in der Berliner Erklärung zum Ausdruck gebracht haben. Dazu gehört insbesondere die Eindämmung des Gigantismus bei der Planung und Ausrichtung Olympischer Spiele. Auch kleinere Länder müssen in Zukunft in der Lage sein, olympische Spiele auszurichten.»

Bundesaußenminister Guido Westerwelle: «Die Wahl Thomas Bachs ist eine Anerkennung seiner Arbeit, aber auch eine Auszeichnung für unser Land. Ich beglückwünsche Thomas Bach und freue mich von Herzen über seine heutige Wahl zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees. Erstmals bekleidet nun ein Deutscher dieses herausragende Amt. Die Wahl Thomas Bachs zeigt die hohe Wertschätzung für seine Leistungen als Sportler und für sein jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement für die olympische Idee. Sie ist auch eine große Ehre für unser Land. Ich bin Thomas Bach dankbar für seinen Einsatz für Deutschland und wünsche ihm bei seiner neuen großen Aufgabe viel Glück und Erfolg.»

FDP-Bundesvorsitzender und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler: «Die Olympische Bewegung verkörpert Werte wie Vielfalt, Völkerverständigung und Fair Play. Diesen Werten fühlen wir uns in Deutschland und Europa besonders verbunden. Ich bin überzeugt, dass diese Ideale auch für die Olympische Familie unter Ihrer Präsidentschaft die Richtschnur für Ihre verantwortungsvolle Tätigkeit sein wird. Bei aller Freude über Ihre Wahl bedeutet dies aber auch, dass wir Sie als Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes verlieren werden.»

SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel: «Sie haben vom Aktivensprecher bis zum Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes stets die Verantwortung, die Sie übernommen haben, mit persönlichem Einsatz und großem Erfolg ausgefüllt. Sie haben sich schon große Verdienste um den Sport erworben. Es ist auch für unser Land eine große Ehre, dass Sie heute diese neue und einflussreiche Aufgabe übertragen bekommen haben. Sie können unserer Unterstützung sicher sein, insbesondere bei der wichtigen Aufgabe, weltweit offensiv die Doping-Bekämpfung durchzusetzen und für Transparenz mit Blick auf die Probleme im Sport zu sorgen.»

Bündnis 90/Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth: «Seine Aufgabe wird es nun sein, nach Innen eine konsequente Transparenzpolitik umzusetzen, die Korruption und Vetternwirtschaft bekämpft und verhindert. Nach Außen braucht das IOC eine klare Abgrenzung zu Wirtschafts- und Profitinteressen. Der olympische Sport darf nicht in pure Geschäftemacherei ausarten.»

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU): «Mit Thomas Bach steht ein Mann aus Bayern an der Spitze von Olympia.»

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD): «Im Rahmen der Münchner Olympia-Bewerbung habe ich ihn als hochkompetenten und zuverlässigen Partner kennengelernt, der sich stets mit vollem Einsatz für die Belange des Sports engagiert.»

Bach-Konkurrent Richard Carrion: «Natürlich bin ich enttäuscht. Aber das muss man akzeptieren. Das ist die Entscheidung der IOC-Vollversammlung. Man muss Thomas Bach jetzt Zeit und Raum geben, sein Team aufzustellen.»

Bach-Konkurrent Denis Oswald: «Die Wahl ist keine Überraschung. Ich kenne Thomas schon lange und sehe keinen Grund, warum wir nicht auch in Zukunft gut zusammenarbeiten können.»

Ex-Leichtathlet Frankie Fredericks: «Das ist eine gute Wahl, vor allem weil Thomas Bach früher selbst bei Olympia wahr. Ich hoffe, er wird offene Ohren für uns Athleten haben.»

FIFA-Präsident Joseph Blatter: «Herzliche Glückwünsche an Thomas Bach, den neuen IOC-Präsidenten. Er hat meine und die volle Unterstützung des Fußballs und ich freue mich, mit ihm zusammenzuarbeiten.»

  Franz Beckenbauer: «Ich war überglücklich, denn ich kenne den Thomas ja schon seit 40 Jahren. Jetzt ist er der höchste Sportfunktionär der Welt, ich gratuliere ihm natürlich herzlich.»

DOSB-Generaldirektor Michael Vesper: «Es ist schade, weil wir einen großartigen DOSB-Präsidenten verloren haben, aber großartig, dass wir einen IOC-Präsidenten aus Deutschland gewonnen haben. Wir werden jetzt völlig unaufgeregt seine Nachfolge im DOSB klären.»

IOC-Mitglied Claudia Bokel: «Ein IOC-Präsident aus Deutschland - was will man mehr! Das ist genial.»

IOC-Ehrenmitglied Walther Tröger: «Er hat bewiesen, dass er es kann. Seine brillante Vorbereitung auf diesem Tag hat mich beeindruckt. Ich wünsche ihm alle Gute.»

DOSB-Präsidiumsmitglied Ingo Weiss: «Das IOC hat aus meiner Sicht die beste Wahl getroffen. Thomas Bach war bei uns innerhalb des DOSB ein exzellenter Präsident, das IOC hat nun einen tollen neuen Präsidenten. Er hat acht Jahre Zeit, das IOC ein klein wenig zu modernisieren, ein klein wenig fortzuführen, in manchen Sachen das ein oder andere zu erneuern und seine Ideen umzusetzen.»

Präsidentin Charlotte Knobloch von der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und ehemalige Präsidentin des Zentralrates der Juden: «Ich habe Thomas Bach über viele Jahre als hoch integren Menschen mit leidenschaftlicher, freiheitlich-demokratischer Haltung kennengelernt. Sein Eintreten gegen Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus oder Menschenverachtung in jedweder Form ist herausragend. Dieses Engagement ist mehr als eine funktionäre Pflichterfüllung: Es ist ihm eine Herzensangelegenheit und er betreibt es glaubhaft und ernsthaft mit der nötigen Entschlossenheit.»

Präsident Giovanni Malagò vom Nationalen Olympischen Komitee Italiens: «Heute beginnt für das IOC eine neue Ära. Die Herausforderungen, die Bach erwarten, sind sehr anspruchsvoll. Ich glaube, dass Thomas der richtige Mann am richtigen Platz ist, um die Welt der Fünf Ringe in eine neue Perspektive zwischen der Tradition der olympischen Familie und der notwendigen Innovation der modernen Zeiten zu führen.»

Diskus-Olympiasieger Robert Harting: «Gratulation an das sportliche Durchhalten, jetzt kam das olympische Feuer in ihm durch. Nun gilt es die postulierten Interessen auch durchzuziehen um nicht blass zu wirken, besonders im Hinblick auf den Anti-Doping-Fonds... Lieber Thomas, egal wo Sie jetzt wohnen, Monaco, St. Tropez oder in TBH, ich komm gerne auf 'ne Currywurst oder einen Kaffee vorbei.»

 DSV-Präsident Alfons Hörmann: «Herzliche Glückwünsche an Dr. Thomas Bach! Und Gratulation an das Internationale Olympische Komitee zu dieser Wahl! Ich bin mir sicher, dass die olympische Bewegung in den kommenden Jahren von dieser Entscheidung profitieren wird. Denn mit Thomas Bach hat sich die IOC-Vollversammlung nicht nur für einen jahrzehntelang und ganzheitlich erfahrenen Präsidenten mit herausragenden fachlichen Qualitäten entschieden, sondern vor allem auch für einen echten Freund des Sports.»

Hockey-Nationalspieler Moritz Fürste: «Gut für Deutschland #IOC Präsident Thomas Bach. Glückwunsch und wir sind gespannt was passiert.»

Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe: «#ThomasBach ist der neue #IOC Präsident! Wie ich finde eine gute Wahl.»

Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch: «Glückwünsche nach Buenos Aires: Thomas Bach hat es geschafft! Der erste deutsche IOC–Präsident.»

Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel: «#IOC Präsident wurde Thomas Bach! #Goforgermany Glückwunsch! Etwas feiern ist erlaubt! Danach ab an die Arbeit - es ist viel zu tun!»

Hürdenläuferin Carolin Nytra: «Glückwunsch an Thomas #Bach !!! Zum zweiten Mal den Olymp erklommen - nun als neuer #IOC - Präsident!!!»

Turn-Ass Fabian Hambüchen: «#ThomasBach als 1.deutscher IOC Präsident! Meinen herzlichsten Glückwunsch! Freue mich riesig für Dich&dass wir Dich an der Spitze haben!»

DVV-Präsident Thomas Krohne: «Ich gratuliere Ihnen im Namen des Deutschen Volleyball-Verbandes sehr herzlich zu Ihrer Wahl zum IOC-Präsidenten. Das ist ein großer Erfolg für die deutsche Sportpolitik und Sie persönlich. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Kraft und eine glückliche Hand bei dieser herausragenden und wichtigen Aufgabe.»

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