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Zuwanderung: Dänische Minderheit kritisiert die Schweiz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Schweizer Volksabstimmung zur Begrenzung der Zuwanderung wird auch im deutsch-dänischen Grenzgebiet kritisch gesehen. Die IHK Flensburg und der Südschleswigsche Verein SSF (Sydslesvigsk Forening), die Kulturorganisation der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein, bezeichneten die Schweizer Entscheidung gestern als nicht zeitgemäß und Schritt in die falsche Richtung. Im Norden habe die Grenze nicht mehr die gleiche Bedeutung wie früher, sagte IHK-Sprecherin Petra Vogt. „Die deutsch-dänische Kooperation hat einen immer höheren Stellenwert für uns.“

Zwar sorgte 2011 die vorübergehende Wiedereinführung von Grenzkontrollen durch Dänemark für Irritationen in Deutschland. Auch darf man ohne besondere Genehmigung kein Ferienhaus in dem kleinen Land kaufen, wenn man nicht dort wohnt oder in der Vergangenheit mindestens fünf Jahre dort gelebt hat. Vorbehalte gebe es aber in der Zusammenarbeit nicht, sagte Vogt.

Es werde immer selbstverständlicher, dass Anfragen aus Dänemark kommen. Eine Entwicklung wie in der Schweiz würde sich nach ihrer Ansicht sehr nachteilig auswirken.

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erstellt am 11.Feb.2014 | 18:37 Uhr

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