zur Navigation springen

Nach Auschwitz-Shirt : Zara und der nächste Shitstorm: „Sklaven-Sandalen“ für den Sommer

vom

Die Modekette Zara hangelt sich von einem Mode-Fauxpas zum nächsten. Dieses Mal sorgen Sommerschuhe für Furore.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2015 | 17:28 Uhr

Die spanische Modekette Zara hat es schon wieder getan: Bereits im letzten Jahr eckte Zara mit einem Kindershirt im Auschwitz-Look an, nun werden mit als „Sklaven-Sandalen“ angepriesenem Schuhwerk erneut die Grenzen des politisch Korrekten ausgelotet. Zuvor hat die Modekette 2007 mit sommerlichen Taschen im Hakenkreuz-Design für Furore gesorgt.

Zwar wurde im Onlineshop nach den ersten empörten Aufschreien in den sozialen Netzwerken sicherheitshalber ein Rückzieher gemacht, doch auf Twitter wird sich auch weiterhin über die fragwürdige Namensgebung ausgelassen:

Zara selbst macht eine etwas zu wortgetreue Übersetzung für den Namens-Fauxpas verantwortlich. Im Spanischen wird die Schuhart, die hierzulande etwa als „Jesuslatschen“ oder „Römersandalen“ geführt wird, als „sandalias esclavas“ (sandalias=Sandalen; esclavias=Sklaven) gehandelt. Eine Eins-zu-Eins-Übersetzung ins Deutsche macht also wenig Sinn.

Einige Twitter-Nutzer glauben dieser Erklärung nicht so ganz und vermuten hinter der ganzen Aufregung kalkulierte Skandal-PR.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen