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Stornierungen nach Anschlag in Istanbul : Was Touristen bei ihrer Türkei-Reise beachten sollten

vom
Aus der Onlineredaktion

Nach dem Anschlag in Istanbul mahnt das Auswärtige Amt zur Vorsicht. Eine ausdrückliche Reisewarnung veröffentlichte es jedoch nicht.

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2016 | 10:54 Uhr

Berlin | Nach den Terroranschlägen am Dienstag sind viele verunsichert - gerade diejenigen, die gerade in der Türkei sind oder bald ihre Reise dorthin antreten wollen.

Was sollten sie beachten?

Das Auswärtige Amt mahnt alle, die sich derzeit in der Türkei aufhalten, zu besonderer Vorischt. Ihnen rät das Amt auf seiner Website, „Menschenansammlungen auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen zu meiden und sich über die aktuellen Reisehinweise und die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten“. Weil landesweit weiter mit politischen Spannungen, gewaltsamen Auseinandersetzungen und terroristischen Anschlägen zu rechnen ist, sollten Reisende sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere in größeren Städten, fernhalten. Das teilte das Amt auch bei Twitter mit.

Weiterhin empfiehlt das Auswärtige Amt, sich nur so wenig wie nötig in öffentlichen Verkehrsmitteln aufzuhalten.

Von Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak, insbesondere in die Städte Diyarbakır, Mardin, Cizre, Silopi und Nusaybin sowie generell in die Provinzen Şırnak und Hakkâri, rät das Auswärtige Amt dringend ab.

Kann man bereits gebuchte Reisen nach Istanbul stornieren?

Tui Deutschland bietet seinen Kunden zunächst noch bis zum 18. Januar an, ihre Reise nach Istanbul gebührenfrei zu stornieren oder auf ein anderes Reiseziel umzubuchen. Gäste des Reiseveranstalters seien nicht von den Anschlägen am Dienstag betroffen gewesen, teilte Tui mit.

Auch Kunden des Veranstalters Thomas Cook seien nicht unter den Opfern, heißt es auf der Website des Unternehmens, zu dem unter anderem Neckermann gehört. Wer dort schon seine (Pauschal-)Reise nach Istanbul gebucht hat, kann ebenfalls kostenlos stornieren oder umbuchen - bis zum 22. Januar.

Die Veranstalter der DER Touristik – zu denen Dertour und ADAC Reisen zählen – bieten diesen Service bis zum 10. Februar an.

Diese Angaben gelten für die Reisen nach Istanbul. Reisende sollten sich bei weiteren Rückfragen zu ihrer Reise in die Türkei direkt mit dem Reiseveranstalter oder dem Reisebüro in Verbindung setzen - sie informieren über ihre jeweiligen Regelungen, schreibt der Deutsche Reise-Verband (DRV) auf seiner Homepage.

 

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