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Viele Freiwillige für Ebola-Einsatz

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2014 | 15:17 Uhr

Der Aufruf von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen  zur freiwilligen Hilfe in den westafrikanischen Ebola-Gebieten ist in der Bundeswehr auf große Resonanz gestoßen. Schon in den ersten 24 Stunden haben sich nach Angaben des Ministeriums rund 500 Interessenten gemeldet. „Die Telefone stehen nicht still“, sagte eine Sprecherin. Nun müssten die einzelnen Bewerbungen ausgewertet werden.Von der Leyen hatte am Montag Soldaten und Zivilisten der Bundeswehr gebeten, sich in dem westafrikanischen Krisengebiet am Kampf gegen die Ebola-Epidemie zu beteiligen. Die Helfer sollen in einem speziellen Lehrgang für den Kriseneinsatz ausgebildet werden.

Neuer Chef im Bundeskriminalamt



Der stellvertretende Bremer Innensenator Holger Münch rückt an die Spitze des Bundeskriminalamtes (BKA). Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wird den 53-Jährigen im November als Präsidenten der obersten deutschen Polizeibehörde einführen. Münch folgt auf Jörg Ziercke, der nach mehr als zehn Jahren als Chef des BKA in den Ruhestand geht. Der parteilose Münch hat unter anderem das Landeskriminalamt Bremen geleitet und war von 2009 bis 2011 Polizeipräsident des Stadtstaates. Seitdem ist er als Staatsrat Stellvertreter von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Der in Lübeck geborene Ziercke war seit Februar 2004 BKA-Präsident. Zuvor war er Leiter der Abteilung Polizei im Innenministerium Schleswig-Holsteins und davor Leiter der Landespolizeischule im nördlichsten Bundesland. In seine BKA-Zeit fielen Erfolge wie die Verhaftung des Autobahnschützen 2013 – ein Lkw-Fahrer hatte mehr als 700 Mal auf Kollegen geschossen. Ziercke ließ auch die Frühgeschichte des Amtes aufklären, als Altnazis noch Einfluss auf die Polizeiarbeit hatten.

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