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Verletzte Palästinenser werden in Deutschland behandelt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 22.Aug.2014 | 15:38 Uhr

Zwei schwer verletzte palästinensische Frauen und ein Mädchen aus dem Gazastreifen sind zur medizinischen Behandlung in Deutschland eingetroffen. Die Frauen im Alter von 24 und 50 Jahren sowie das neunjährige Kind wurden gestern in der Ammerland-Klinik im niedersächsischen Westerstede aufgenommen (Foto). Sie seien bei israelischem Beschuss schwer verletzt worden, sagte der Leiter der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Klinik, Muneer Deeb. Knochenbrüche und Bauchverletzungen müssten versorgt werden. Die jüngere Frau habe zudem beim Beschuss ihr ungeborenes Kind verloren. „Der Zustand ist aber stabil“, sagte der im Gazastreifen aufgewachsene Deeb.

Vor Ort wurden indes die Drohgebärden deutlicher: Die Hamas kündigt neue Angriffe auf Israel an. Die israelische Armee bombardiert weiterhin Ziele im Gazastreifen. Hoffnung könnte eine EU-Initiative bringen. Danach machen sich Deutschland, Frankreich und Großbritannien stark für eine UN-Beobachtermission im Gazastreifen. Die Resolution soll eine Öffnung der Grenzen zum Gazastreifen beinhalten, aber auch Sicherheitsgarantien für Israel enthalten. Blauhelm-Soldaten seien jedoch nicht vorgesehen.

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