zur Navigation springen

Identitäre Bewegung : Verdacht auf rechtes Netzwerk an Münchner Bundeswehr-Uni

vom

Der Militärische Abschirmdienst ermittelt gegen Studenten und Absolventen aus Bayern.

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2017 | 16:50 Uhr

München | Laut der „Süddeutschen Zeitung“ gibt es womöglich seit Jahren ein rechtsextremes Netzwerk an der Bundeswehr-Universität München. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) prüfe gerade über 280 Rechtsextremismus-Fälle in Deutschland. 

Insgesamt hat der MAD elf Bundeswehr-Studenten im Visier, von denen einige Kontakt zur Identitären Bewegung (IB) und andere zur Burschenschaft Danubia haben sollen. Davon werden vier Studenten der Münchener Bundeswehr-Uni vom MAD näher untersucht.

Weiterhin werde ermittelt, ob die Münchener Studenten Kontakt zum terrorverdächtigen Oberleutnant Franco A. und seinem Komplizen hatten. Diese stehen unter Verdacht, einen Anschlag geplant zu haben. Franco A. war im französischen Illkirch stationiert und hatte ein Doppelleben als „syrischer Flüchtling“ geführt.

Zuvor sei schon der Münchener Bundeswehr-Absolvent Felix S. als Aktivist der „Identitären Bewegung“ aufgefallen, so die Zeitung. Demnach demonstrierte er schon bei vielen Veranstaltungen und war auch in Werbe-Videos der Identitären zu sehen. 2011 hatte Felix S. Schlagzeilen gemacht, als er mit zwei Kameraden die Studentenzeitschrift der Bundeswehrhochschule zur Plattform für rechte Thesen umfunktioniert hatte.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen