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Konflikte : USA schränken Drohnenangriffe in Pakistan ein

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Die US-Regierung hat die umstrittenen Drohnenangriffe in Pakistan auf eine Bitte der Regierung in Islamabad hin eingeschränkt. Grund seien die von Premierminister Nawaz Sharif angestrebten Friedensgespräche mit den pakistanischen Taliban (TTP), berichtete die „Washington Post“.

Islamabad | In der Frage der Drohnenangriffe in Pakistan kommen die USA nun einer Bitte der Regierung in Islamabad nach: Die US-Regierung hat Angriffe nun eingeschränkt. Laut der US-Zeitung  „Washington Post“ seien die von Premierminister Nawaz Sharif angestrebten Friedensgespräche mit den pakistanischen Taliban (TTP) Grund für die Bitte. Hochrangige Angehörige des Terrornetzes Al-Kaida würden aber weiter angegriffen, wenn sie aufgespürt würden. Auch im Fall von einer unmittelbaren Bedrohung gegen US-Bürger würden die Drohnen weiter Angriffe fliegen.

Im vergangenen November hatte der Tod des damaligen TTP-Chefs Hakimullah Mehsud bei einem US-Drohnenangriff Friedensgespräche vereitelt. Die pakistanische Regierung reagierte empört auf den Angriff. Mehsud wurde an der TTP-Spitze durch den Hardliner Mullah Fazlullah ersetzt.

In der vergangenen Woche hatte Sharif eine erneute Friedensinitiative begonnen. Zu einem ersten geplanten Treffen am Dienstag kam es nicht. Die TTP warf der Regierungsdelegation vor, nicht erschienen zu sein. Die Regierung erklärte, die Zusammensetzung des TTP-Verhandlungsteams sei weiterhin unklar.

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erstellt am 05.Feb.2014 | 16:23 Uhr

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