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Kampf gegen den IS in Syrien : USA machen Russland für Hunderte getötete Zivilisten verantwortlich

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Tote, zerstörte Kliniken und Wohngebiete: Amnesty International und die USA kritisieren Russland scharf. Russland weist die Vorwürfe zurück.

Washington | Die USA haben den russischen Streitkräften vorgeworfen, Luftangriffe auf zivile Ziele in Syrien zu fliegen. Der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner, sprach am Dienstag (Ortszeit) in Washington von „Hunderten getöteten Zivilisten“.

Russland ist einer der engsten Verbündeten des umstrittenen syrischen Machthabers Baschar al-Assad. US-Präsident Barack Obama sieht die Zukunft des kriegsgeplagten Landes nach einer Übergangszeit ausschließlich ohne Assad. Russland sieht Assad dagegen als Verbündeten im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat, die weite Teile Syriens und des Iraks besetzt hat.

Es habe unter anderem Angriffe auf medizinische Einrichtungen gegeben. Außenminister John Kerry habe sich in einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow besorgt darüber geäußert, hieß es weiter.

Zuletzt hatte Amnesty International von Angriffen auf Zivilisten berichtet. Die russischen Luftangriffe im syrischen Bürgerkrieg töten Amnesty International zufolge Hunderte Zivilisten und zerstören Wohngebiete und Kliniken. Auch eine Moschee und ein Markt seien getroffen worden, teilte die Menschenrechtsorganisation mit. Russland weist dies zurück.

Russland und eine US-geführte Koalition fliegen getrennt voneinander Luftangriffe auf Ziele in Syrien. Washington wirft Moskau vor, auch gemäßigte Kräfte ins Visier zu nehmen.

 

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erstellt am 30.Dez.2015 | 07:54 Uhr

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