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Uni-Streit – Kiel entschuldigt sich und bleibt hart

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Kieler Uni-Präsident Gerhard Fouquet hat sich für Äußerungen im Streit um die Lehrerausbildung entschuldigt. „Meine Wortwahl, was als Szenario eintreten könnte, war sehr drastisch. Wenn dies als Drohung in Flensburg aufgefasst wurde, tut es mir leid“, sagte Fouquet gestern in Kiel. Flensburgs Uni-Präsident Werner Reinhart hatte unserer Zeitung gesagt, Fouquet „hat uns wortwörtlich einen ,blutigen Krieg und eine schmutzige Kampagne´ angedroht, wenn wir ihm nicht folgen“. Die Äußerungen sollen bei einem Gespräch beider Uni-Präsidien am vergangenen Freitag gefallen sein, das im Konflikt um die künftige Lehrerausbildung ohne Ergebnis blieb.

Fouquet sieht jetzt die Politik am Zug, signalisierte zugleich weiter Gesprächsbereitschaft. Die Uni Kiel pocht dazu aber auf die Einbeziehung externer Experten und die Vorlage seriöser Kostenberechnungen. Die von der Landesregierung für den geplanten Ausbau der Uni Flensburg zugrunde gelegten Kosten nannte das Präsidium der CAU „Phantasiezahlen“, die nicht ausreichen. Seite 6/Kommentar Seite 2

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erstellt am 05.Mai.2014 | 19:27 Uhr

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