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Unglückskapitän Schettino auf dem Wrack der „Costa“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Unglückskapitän der havarierten „Costa Concordia“ ist für einen gerichtlichen Ortstermin erstmals an Bord des Schiffs zurückgekehrt. Mehr als zwei Jahre nach der Havarie vor der Mittelmeer-Insel Giglio bestieg Francesco Schettino (Foto M.) gestern das Wrack des Schiffes, das er in der Unglücksnacht im Januar 2012 zurückgelassen hatte. Zu dem Ortstermin dürfe er nichts sagen, so Schettino (53) nach der Besichtigung. Er hoffe aber, dass das Wrack so schnell wie möglich weggeschafft werde. „Ich bin kein Schwächling, ich will die Wahrheit“, hatte er zuvor gesagt. Bei der Havarie kamen 32 der mehr als 4000 Menschen an Bord ums Leben.

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erstellt am 27.Feb.2014 | 19:26 Uhr

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