Treffen in Helsinki : Trump will mit Putin auch über Wahlbeeinflussung reden

US-Präsident Donald Trump, hier am 15. Juni in Washington, wird Mitte Juli mit Kremlchef Putin zusammentreffen. /AP
US-Präsident Donald Trump, hier am 15. Juni in Washington, wird Mitte Juli mit Kremlchef Putin zusammentreffen. /AP

US-Präsident Donald Trump will bei seiner geplanten Zusammenkunft mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin am 16. Juli in Helsinki auch über mögliche Wahlbeeinflussung Russlands in den USA sprechen.

shz.de von
30. Juni 2018, 10:18 Uhr

«Wir werden über die Ukraine sprechen, wir werden über Syrien sprechen, wir werden über Wahlen sprechen», sagte Trump am Freitagabend (Ortszeit) auf seiner Reise nach New Jersey ins Wochenende. «Wir möchten keine Wahlbeeinflussung», sagte der US-Präsident.

Der Kreml in Moskau bestreitet jegliche Einflussnahme Russlands auf die US-Präsidentschaftswahl 2016. US-Geheimdienste sind sich dagegen sicher, dass Russland Versuche unternommen hat, die Wahl zugunsten von Donald Trump und gegen Hillary Clinton zu beeinflussen. Eine Beeinflussung der Wahl durch ausländische Nationen ist nicht erlaubt. Ein Sonderermittler prüft derzeit, ob Trump oder Mitglieder seines Wahlkampflagers davon gewusst haben könnten.

In den Gesprächen mit Putin werde es ferner um wichtige Geschehnisse auf der Welt und die Schaffung von Frieden gehen, sagte Trump. Er hoffe, dass sich die Konflikte der Welt entschärfen ließen. Trump erneuerte seine Auffassung, es sei erstrebenswert, ein gutes Verhältnis mit wichtigen Mächten wie Russland und China zu haben.

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