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Todesstrafe für Amokläufer von Fort Hood

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach seinem Amoklauf mit 13 Toten auf dem texanischen Stützpunkt Fort Hood vor vier Jahren ist der US-Militärpsychiater Nidal Hasan (Foto) zum Tode verurteilt worden. Das entschied eine Militärjury gestern. Damit könnte es zum ersten Mal seit 1961 zur Hinrichtung eines aktiven US-Soldaten kommen. Hasan könnte die Vollstreckung aber durch juristische Manöver auch viele Jahre hinauszögern. Der 42-Jährige war vor knapp zwei Wochen schuldig gesprochen worden. Er hatte sich in dem Prozess selbst verteidigt, aber keine entlastenden Aussagen gemacht.

Hasan hatte im November 2009 auf der Militärbasis in Texas ein Blutbad angerichtet. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, er habe sich als islamistischer Dschihad-Krieger verstanden und so viele US-Soldaten wie möglich erschießen wollen. Hasan wurde bei der Tat von der Polizei überwältigt und ist seitdem von der Hüfte abwärts gelähmt. Als Motiv gab der Militärpsychiater an, er habe mit seiner Tat die Taliban in Afghanistan vor US-Soldaten schützen wollen.

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erstellt am 29.Aug.2013 | 03:31 Uhr

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