Thüringen lockt zum Gruseltauchgang

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shz.de von
29. Juni 2014, 15:54 Uhr

Tauchsportler wollen Fischen tief in die Augen blicken – oder anderen Attraktionen. Im thüringischen Nordhausen lockt eine Tauchbasis mit einem mittelalterlichen Gruseldorf – inklusive Kirche, Friedhof (Foto) und Galgenplatz. „Nordhusia“ heißt das Kunstdorf im bis zu 30 Meter tiefen Sundhäuser See. Für Inhaber Wolfgang Tröger ist das Projekt die Erfüllung eines Lebenstraumes. Seit vier Jahren arbeitet der 64-Jährige weitgehend in Eigenregie an den wasserfesten Gebäuden aus Beton. „Das ist meine Rente“, sagte er. Rund 120 000 Euro hat er in etwa zehn Metern Tiefe investiert. Nordhusia ist nicht die einzige Taucherattraktion: Im Kreidesee Hemmoor bei Hamburg wurde ein komplettes Flugzeug versenkt.

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