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IS reklamiert Angriffe für sich : Terror in Teheran: Schießereien in Parlament und Mausoleum

vom
Aus der Onlineredaktion

In der iranischen Hauptstadt kam es zu heftigen Schusswechseln. Berichten zufolge gibt es 8 Tote und über 20 Verletzte.

Teheran | Die iranische Hauptstadt Teheran ist von zwei Terroranschlägen erschüttert worden. Bislang gibt es laut Medienberichten acht Tote und mehr als 20 Verletzte. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Angriffe von Mittwoch für sich, wie die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group unter Berufung auf das IS-Sprachrohr Amak meldete.

Demnach haben IS-Kämpfer das Mausoleum des verstorbenen Revolutionsführers Ruhollah Chomeni sowie das Parlament im Herzen Teherans gestürmt. In einer weiteren Nachricht teilte „Amak“ mit, dass sich im Mausoleum zwei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt hätten.

Der iranische Geheimdienst sprach von Terroranschlägen, ohne jedoch direkt den IS zu erwähnen. Der iranische Geheimdienst sprach von Terroranschlägen. Im Mausoleum war demnach mindestens ein Selbstmordattentäter am Werk, der sich in die Luft sprengte. Ein anderer Angreifer sei erschossen worden. Laut Nachrichtenagentur ILNA handelte es sich dabei um eine Frau. Ein dritter Attentäter wurde demnach verhaftet.

Für die sunnitische IS-Terrormiliz ist der schiitische Iran ein Erzfeind. Vom Iran gesponserte Milizen sind sowohl in Syrien als auch im Irak im Einsatz. Teheran ist ein treuer Unterstützer von Syriens Präsident Baschar al-Assad.

Laut unbestätigten Medienberichten drangen drei bis vier Bewaffnete ins Parlament ein und versuchten, in den Plenarsaal zu kommen. Dies gelang ihnen allerdings nicht. Die Situation war zunächst noch sehr unklar. Einige Medien berichteten, dass die Lage im Parlament unter Kontrolle sei und alle Parlamentarier in Sicherheit seien. Andere schrieben, die Angreifer seien noch im Parlamentsgebäude und hätten sogar Geiseln genommen. Spezialeinheiten sollen an beiden Anschlagsorten im Einsatz sein.

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erstellt am 07.Jun.2017 | 12:13 Uhr

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