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Besuch in Moskau : Syrien-Konflikt: US-Außenminister Kerry sieht Erfolge mit Russland und Putin

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Aus der Onlineredaktion

Kerry ist zu Gesprächen in Moskau. Und hofft auf eine Fortführung des Friedensprozesses in Syrien.

Moskau | Im Syrien-Konflikt hat US-Außenminister John Kerry die Zusammenarbeit mit Russland gelobt. Er hoffe auf weitere Fortschritte für den Friedensprozess bei seinen Gesprächen mit Kremlchef Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow, sagte Kerry zu Beginn seines Besuchs am Donnerstag in Moskau.

In Syrien kämpft eine internationale Allianz gegen den Islamischen Staat. Um Friedensverhandlungen voranzutrieben, hatte Russland vergangene Woche überraschend den Abzug eines Teils seiner Streitkräfte angekündigt. Gleichzeitig hatte Putin mit neuen Militäraktionen in dem Bürgerkriegsland gedroht.

Der US-Chefdiplomat Kerry ist bereits zum dritten Mal in weniger als einem Jahr zu Gesprächen in Russland. „Bei jeder der Reisen haben wir Ansätze gefunden, um voranzukommen“, sagte Kerry der Agentur Tass zufolge. Lawrow stimmte Kerry zu. Es gebe Erfolge, weil Russland und die USA als gleichberechtigte Partner arbeiteten, meinte er.

Die Ende Februar von Moskau und Washington ausgehandelte Waffenruhe im Bürgerkriegsland Syrien sei zwar brüchig, doch sei seitdem die Gewalt um 85 bis 90 Prozent zurückgegangen, sagte Kerry.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hatte mit Putin und Lawrow bereits am Mittwoch in Moskau über den Kampf gegen den Terrorismus sowie die Kriege in Syrien und der Ukraine beraten. Am Mittwochabend hatten sich Steinmeier und Kerry noch in Moskau über Syrien und die Ukraine ausgetauscht, wie der US-Minister im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

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erstellt am 24.Mär.2016 | 10:34 Uhr

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