Wahlen : Steinbrück will der SPD keine große Koalition antun

Peer Steinbrück, Spitzenkandidat der SPD für die Bundestagswahl, spricht in Münster bei einem Wahlkampfauftritt.
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Peer Steinbrück, Spitzenkandidat der SPD für die Bundestagswahl, spricht in Münster bei einem Wahlkampfauftritt.

SPD-Spitzenkandidat Peer Steinbrück hat sich erneut zum Ziel einer rot-grünen Bundesregierung bekannt. Beide Parteien hätten die größte gemeinsame Schnittmenge, sagte Steinbrück am Freitag in einem Interview mit dem Fernsehsender Phoenix und dem Deutschlandfunk.

shz.de von
30. August 2013, 13:59 Uhr

Ein Bündnis mit CDU und CSU lehnte er ausdrücklich ab. Ein Wahlergebnis wie 2009 wolle er seiner Partei nicht antun. Nach der bislang letzten großen Koalition war die SPD damals auf 23,0 Prozent gestürzt. Steinbrück wandte sich auch gegen eine «Ampel» mit Grünen und FDP. Der FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle halte die SPD noch immer für den «sozialistischen Gottseibeiuns».

Steinbrücks 100-Tage-Programm

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