zur Navigation springen

Insa-Meinungstrend zur Bundestagswahl : SPD überholt CDU in Umfrage

vom

In einer Befragung kommt die Partei auf 31 Prozent, CDU/CSU verlieren und landen bei 30 Prozent.

Berlin | Die SPD auf der Überholspur: Knapp zwei Wochen nach Ausrufung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten haben die Sozialdemokraten die Union nach einer neuen Umfrage erstmals überholt. Im aktuellen Insa-Meinungstrend im Auftrag der „Bild“-Zeitung gewinnt die SPD im Vergleich zur Vorwoche vier Punkte hinzu und kommt auf 31 Prozent, wie bild.de (Bezahlinhalt) am Montag berichtete. CDU/CSU verlieren drei Punkte und kommen auf 30 Prozent.

Der Schulz-Effekt: Bereits in den vergangenen Tagen konnte sich die SPD über einen deutlichen Aufwärtstrend in den Umfragen freuen. Im jüngsten ARD-Deutschlandtrend überholte Martin Schulz Angela Merkel in der Wählergunst und die Sozialdemoktraten erhielten das beste Umfrageergebnis der laufenden Legislatur.

Die Linke legt bei Insa um einen Punkt auf zehn Prozent zu. Die Grünen müssen zwei Punkte abgeben und schaffen sieben Prozent. Ihre Werte halten können die AfD mit zwölf und die FDP mit sechs Prozent.

Im jüngsten Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Emnid für „Bild am Sonntag“ war die SPD bereits um 6 Punkte auf 29 Prozent in die Höhe geschossen. Der Abstand zur Union hatte sich binnen einer Woche von 14 auf 4 Prozentpunkte verringert, die Union sackte auf 33 Prozent (minus vier Prozentpunkte) ab. So nah beieinander lagen die beiden großen Parteien zuletzt 2012.

Der scheidende SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte Schulz am 24. Januar als Kanzlerkandidaten benannt, Ende Januar wurde Schulz von der SPD-Spitze offiziell als Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nominiert. Schulz hat schon mehrfach vor zu großer Euphorie gewarnt. Die guten Umfragen gäben Schwung, aber ein Wahlsieg sei dies noch nicht.

zur Startseite

von
erstellt am 06.Feb.2017 | 16:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen