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Smog-Alarm für 400 Millionen Chinesen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

China schlägt Alarm: Wegen des extremen Smogs haben die Behörden gestern für 400 Millionen Chinesen die zweithöchste Smog-Warnstufe „Orange“ ausgerufen. Die Schadstoffbelastung in den Metropolen Peking und Tianjin sowie die sechs Provinzen Hebei, Shanxi, Shandong, Henan, Shaanxi und Liaoning in den mittleren Regionen des Landes lag nach amtlichen Angaben vielerorts über Luftindex-Werten von 400, was dem 16-fachen des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwertes entspricht.

Peking litt gestern schon den siebten Tag in Folge unter schlimmer Luftverschmutzung (Foto). Die Luft roch verraucht. Die Luftwerte für den besonders gefährlichen Feinstaub in Peking erreichten das 17- bis 20-fache des WHO-Richtwertes. In der Hauptstadt waren die Krankenhäuser mit Patienten überfüllt, die unter Atemwegs- oder Herz- und Kreislaufproblemen litten. Die Gesundheitsbehörden riefen ältere Menschen und Kinder auf, nicht vor die Tür zu gehen. Die 20 Millionen Pekinger sollten sich mit Atemmasken schützen, falls sie doch auf die Straße müssten.

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erstellt am 25.Feb.2014 | 13:28 Uhr

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