Soeren Stache

Nahles-Gegenkandidatin : Simone Lange will mehr Redezeit bei SPD-Parteitag

Lange warf ihrer Partei vor, sie verschweigen zu wollen – und fordert 30 Minuten Redezeit.


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15. April 2018, 16:42 Uhr

Kiel/Flensburg | Die Gegenkandidatin von Andrea Nahles für den SPD-Vorsitz, Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange, will beim Sonderparteitag am 22. April in Wiesbaden mehr als zehn Minuten Redezeit. „Dieser Sonderparteitag wurde einzig mit dem Ziel einberufen, die neue Vorsitzende zu wählen und dann werden zur Kandidatinnenvorstellung zehn Minuten angeboten“, sagte Lange den „Kieler Nachrichten“. Sie warf ihrer Partei vor, sie verschweigen zu wollen. „Mit diesen zehn Minuten schaden sie nicht mir. Sie schaden dem Ansehen der Partei“, ergänzte Lange.

Die SPD-Politikerin sagte der Zeitung, Generalsekretär Lars Klingbeil auf sein kurzes Rede-Angebot geantwortet zu haben: „Ich kenne unsere Satzung und unsere Verfahrensweisen so gut, dass ich weiß, dass Kandidaten zu ihrer Vorstellung unbegrenzt Redezeit haben.“ Mindestens möchte sie nach eigenem Bekunden 30 Minuten zu den Delegierten sprechen. Gegebenenfalls werde sie sich widersetzen und auf dem Parteitag die Änderung der Geschäftsordnung beantragen, kündigte Lange an.

Kommentare

  • 15.04.2018 | 21:54 Uhr
    Winfried Spangenberg

    Sehr geehrte Frau Lange,..

    ..bevor Sie sich auf dem Parteitag restlos blamieren und sich in Unsolidarität üben, lesen Sie bitte vorher diesen Experten-Artikel. Und machen Sie die Erfolge der SPD bitte nicht madig, das macht schon Links-Utopisch und Rechts- Radikal, beide ohne echte Alternative. Es sei denn, Sie helfen zukünftig bei Erstgenannten aus, viel Erfolg dabei!

    15. April 2018, 16:23 Uhr Arbeitslosigkeit
    Hartz IV ist besser als das solidarische Grundeinkommen

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-warum-hartz-iv-besser-ist-als-das-solidarische-grundeinkommen-1.3942917#redirectedFromLandingpage

    • Peter Freudenberg
      15.04.2018 | 21:32 Uhr

      @Winfried Spamgenberg

      "Erfolge der SPD". Welche?

      Wieso sind Linke nur "utopisch" und nicht radikal? Auf dem linken Auge sieht man besser?

    • Hans Peter Sawitzki
      15.04.2018 | 22:05 Uhr

      SPD-Erfolge

      - Wachsende Armut
      - Mittelschicht verschwindet
      - ein Heer von Obdachlosen, zunehmend aus Osteuropa
      - Zulauf bei Tafeln
      - starker Zuzug hilfsbedürftiger Menschen
      - Zunahme von Gewaltdelikten

      Alles Folgen der SPD-Politik!

    • Birgit Bremer
      16.04.2018 | 06:23 Uhr

      Du da !


      Als ich damals zur SPD ging, um dort einzutreten, wurde mir gleich mal erklärt, das wir : D U zu einander sagen, weil wir Freunde sind und uns auch so benehmen.

    • Kirsten Grote
      16.04.2018 | 12:46 Uhr

      Sehr geehrter Herr Spamgenberg

      Bitte informieren Sie sich über die Unterschiede zwischen dem jetzt aus fadenscheinigen Gründen von einigen SPD-Politikern geforderten "solidarischem" Grundeinkommen (welches auch der SZ-Artikel behandelt) und dem "bedingungslosen" Grundeinkommen, welches Frau Lange anspricht. Bevor Sie sich hier weiter blamieren ;-)

  • 15.04.2018 | 18:58 Uhr
    Birgit Bremer

    Gut so !



    Simone, bin bei Dir !

jetzt zu shz.de