Sexuelle Übergriffe an Silvester 2015 : Silvesternacht in Köln: Abschlussbericht offenbart Behördenversagen

Silvesternacht in Köln: Zahlreiche Menschen versammelten sich auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs.
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Silvesternacht in Köln: Zahlreiche Menschen versammelten sich auf dem Vorplatz des Kölner Hauptbahnhofs.

Der Untersuchungsausschuss hält fest, dass die Kölner Polizei- und Ordnungsbehörden viele Fehler gemacht haben.

shz.de von
31. März 2017, 11:35 Uhr

Düsseldorf/Köln | Die massenhaften Übergriffe in der Kölner Silvesternacht 2015/16 sollen durch mangelhafte Führung, Kooperation und Kommunikation bei der Polizei und anderen Behörden begünstigt worden sein. Zu diesem Ergebnis kommt der Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags in seinem Abschlussbericht. In dem am Freitag veröffentlichten Dokument werden auf fast 1400 Seiten zahlreiche Fehler aufgelistet - vor allem der Kölner Polizei- und Ordnungsbehörden.

Demnach haben aber auch mangelhafte Koordination und Kommunikation mit der Landes- und Bundespolizei dazu beigetragen, dass es zur Jahreswende 2015/16 am Kölner Hauptbahnhof zu einer bis dahin in Europa unbekannten Verbrechensdimension kommen konnte: Hunderte Frauen waren inmitten überwiegend ausländischer Männergruppen sexuell drangsaliert und ausgeraubt worden.

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