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Schlamperei bei der Vergabe der Steuernummern

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2014 | 18:20 Uhr

Sie soll einzigartig und unverwechselbar sein – die 2007 eingeführte, elfstellige Steuer-Identifikationsnummer. Doch für viele Bürger in Deutschland war das nicht der Fall: Sie erhielten gleich zwei ID-Nummern oder mussten sie sich mit anderen teilen, wie aus einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht.

Bis Anfang Dezember 2013 gab es demnach in 164 451 Fällen Hinweise auf eine Mehrfachvergabe. Das Bundeszentralamt für Steuern sei dem nachgegangen und habe bereits 106 029 Fälle erledigt. Etwa 14 000 seien noch unbearbeitet. Die Nummer bleibt ein Leben lang gültig.

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