Regierung verschärft Regeln für Kindergeld an Ausländer

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29. Juli 2014, 17:17 Uhr

Die Bundesregierung hat die Kindergeldregeln für im Ausland lebende Kinder verschärft. Betroffen sind davon Familien mit einem Pass aus einem EU-Land und auch deutsche Eltern. Wichtigste Neuerungen: Der Aufenthaltsstatus ist künftig alle sechs Monate und nicht wie bisher nur einmal im Jahr zu überprüfen. Die Kindergeldkassen müssen künftig bei der Überprüfung die Ausländerbehörden einbeziehen. Die zum 1. Juli überarbeitete Dienstanweisung konkretisiert jetzt weiter, welche Nachweise zu erbringen sind. Bei Kindern von EU-Ausländern, die im Heimatland leben, müssen künftig die „EU-rechtlichen Koordinierungsvorschriften“ eingehalten werden. Danach muss Deutschland nur an solche EU-Ausländer Kindergeld zahlen, die bei uns unbeschränkt steuerpflichtig sind. Dadurch haben z.B. auch Saisonarbeiter aus Polen oder anderen Ost-EU-Staaten für die Zeit ihres Einsatzes in Deutschland Anspruch auf Kindergeld.

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