Wahl beim SPD-Parteitag : Ralf Stegner nimmt schlechtes Wahlergebnis mit Humor

Bei der Wiederwahl zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden erreicht der Kieler Politiker nur schwache 61,6 Prozent.

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08. Dezember 2017, 14:12 Uhr

Berlin/Kiel | Der schleswig-holsteinische SPD-Landeschef Ralf Stegner hat sein schwaches Ergebnis bei der Wiederwahl zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden mit Humor genommen. „In Sachen Freigiebigkeit mit dem Ausdruck ihrer Zuneigung ist die deutsche Sozialdemokratie zuweilen ein wenig spröde“, twitterte Stegner in der Nacht zum Freitag. „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“

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Stegner hatte auf dem Parteitag in Berlin schwache 61,6 Prozent (2015: 77,3) bekommen. Er schnitt damit nur etwas besser ab als der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz mit 59,2 Prozent. „Wie heißt es so schön im Sport: Die besten Pferde springen knapp“, twitterte Stegner weiter.

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Eine Breitseite erntete er auf dem gleichen Kanal von seinem früheren Stellvertreter Andreas Breitner: „Eine Volkspartei, in der Ralf Stegner bei der Vorstandswahl mehr Stimmen bekommt als Olaf Scholz, hat sicher Anlass, über sich und ihre Mehrheitsfähigkeit weiter nachzudenken.“

Der heutige Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen hatte bei der Wahl des Landesvorstandes im April 2013 einmal ein weit besseres Ergebnis als Stegner erzielt: Er schaffte bei der Wiederwahl zum Landesparteivize 97 Prozent, Stegner bekam als SPD-Landeschef damals 78 Prozent.

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