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Protest gegen Genmais-Zulassung

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zwölf europäische Länder fordern die EU-Kommission auf, die umstrittene Genmais-Sorte 1507 nicht zum Anbau zuzulassen. „Die Kommission hat noch die Möglichkeit, den Vorschlag zurückzuziehen“, schreiben die Länder an den EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg. Unterzeichner sind die Außen- und Europaminister Österreichs, Bulgariens, Zyperns, Frankreichs, Ungarns, Italiens, Lettlands, Litauens, Luxemburgs, Polens, Sloweniens und Maltas. Eine „überwältigende Mehrheit“ von Interessenvertretern, des Europaparlaments und der EU-Länder sei gegen den Vorschlag, hieß es. Im EU-Ministerrat hätten nur fünf Staaten die Zulassung befürwortet. Bei einem anderen Entscheidungsverfahren würde ein solches Ergebnis nicht zu einer Zulassung führen, betonen die Regierungsvertreter.

Unterdessen arbeitet die EU-Kommission mit Hochdruck an einer Kompromisslösung. In den kommenden Tagen werde es Gespräche mit den europäischen Ländern geben, sagte ein Sprecher Borgs gestern in Brüssel. Der Kommission schwebt ein Gesetz vor, nach dem die EU-Länder einzeln Ausstiegsklauseln beschließen können, ohne dass sie dafür Risiken für die Umwelt oder die Gesundheit nachweisen müssen.

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erstellt am 13.Feb.2014 | 14:03 Uhr

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