Polizisten erschießen Kollegen nach elfstündiger Belagerung

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11. Juli 2014, 16:36 Uhr

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hat in Nordschwaben einen Polizisten erschossen, der sich rund elf Stunden lang in seinem Wohnhaus verschanzt hatte. Die SEK-Beamten hatten gestern das Haus gestürmt. Dabei soll der 46 Jahre alte Beamte nach Polizeiangaben einen Diensthund angeschossen und auf die Kollegen gezielt haben, daraufhin feuerten die Spezialkräfte zurück. Nach Angaben von Zeugen fielen mindestens zehn Schüsse. Der 46-Jährige hatte laut Polizei am Vormittag auf seinem Privatgrundstück in Asbach-Bäumenheim bei Donauwörth mehrfach geschossen und sich anschließend verschanzt. Der Grund dafür blieb zunächst unklar. Versuche, den Polizeibeamten zum Aufgeben zu bewegen, waren erfolglos geblieben.

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