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Reaktionen auf das AfD-Programm : Peter Tauber: „Nicht konservativ, sondern reaktionär“

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Kritiker sehen in Positionen der AfD - wie der Ablehnung des Euro - eine Gefahr für deutsche Arbeitsplätze.

shz.de von
erstellt am 01.Mai.2016 | 10:11 Uhr

CDU und SPD sehen in den Parteitagsdebatten der rechtspopulistischen AfD eine rückwärtsgewandte Auffassung von Politik. „Die Debatten auf dem Parteitag zeigen: Die AfD will zurück in eine Bundesrepublik, die es so nie gab. Das ist nicht konservativ, sondern reaktionär“, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber der Zeitung „Bild am Sonntag“. „Mit einem Programm der Angst kann man die Zukunft nicht gewinnen.“

Aus Sicht von SPD-Generalsekretärin Katarina Barley zeigt der AfD-Bundesparteitag an diesem Wochenende in Stuttgart, „wie unmodern und rückwärtsgewandt die AfD wirklich ist“. Mit ihrer Anti-Euro-Haltung verfolge die Partei „eine zutiefst wirtschaftsfeindliche Politik, die letztendlich Hunderttausende Arbeitsplätze bedrohen würde“.

Die AfD präsentiert sich in ihrem Grundsatzprogramm als eine deutschnationale Partei, die Zuwanderung ablehnt und das Zusammenwachsen Europas teilweise rückgängig machen will. Als Meuthen sagt, die AfD wolle „weg vom links-rot-grün verseuchten 68er-Deutschland“, tobt der Saal.

Auch bei den Wählern kommt die AfD immer besser an. Sie überholte die Grünen in der jüngsten Emnid-Umfrage mit 13 Prozent und wäre bei einer Bundestagswahl drittstärkste Kraft.

Bei Twitter gibt es allerdings viele Gegenstimmen.

 

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