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Bundespräsident : Peinliche Verwechslung in der Rede von Joachim Gauck

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Der Bundespräsident musste seine Ansprache zu Weihnachten zweimal aufnehmen - sonst wäre es unangenehm geworden.

Berlin | Das hätte peinlich enden können! Bei seiner alljährlichen Weihnachtsansprache ist Bundespräsident Joachim Gauck ein Fauxpas unterlaufen. Wie bild.de berichtet, zeigte der Telepromter, von dem Gauck seine Rede ablas, einen fehlerhaften Text an.

Die Rede des Bundespräsidenten ist ein strikt inszeniertes Ritual an Weihnachten. Der Text wird in der Regel von mehreren Stellen im Bundespräsidialamt gelesen und geprüft. Dass sich dennoch ein Fehler eingeschlichen hat, ist bemerkenswert.

„Wir erinnern uns an die schreckliche Flugzeugkatastrophe in den Pyrenäen...“, las Gauck während der Aufzeichnung, die zwei Tage vor Weihnachten nachmittags in Schloss Bellevue in Berlin stattfand. Der Airbus A320 der Germanwings von Barcelona nach Düsseldorf stürzte allerdings in der Nähe von Nizza in den südlichen Alpen ab. An Bord waren 150 Menschen. Es überlebte niemand. Unter den Opfern ist auch eine Halterner Schulklasse. Mittlerweile scheint es Gewissheit zu geben, dass der Co-Pilot das Unglück absichtlich herbeiführte.

Dass die Aufzeichnung so nicht gesendet wurde, ist vermutlich einem aufmerksamen Mitarbeiter aufgefallen – allerdings erst am nächsten Tag. Die Folge: Gauck musste am 23. Dezember noch einmal vor die Kamera.

Die Rede im Wortlaut können Sie hier nachlesen.

 

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erstellt am 28.Dez.2015 | 12:42 Uhr

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