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Russland-Affäre : Paul Manafort: Trumps Wahlkampfmanager stellt sich dem FBI

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Anklage steht nicht in direktem Zusammenhang mit der Affäre, dennoch ist sie Teil der Mueller-Ermittlungen.

shz.de von
erstellt am 30.Okt.2017 | 15:10 Uhr

Washington | Donald Trumps früherer Wahlkampfmanager Paul Manafort wird in den Ermittlungen um die Russland-Affäre angeklagt. Er stellte sich am Montagmorgen (Ortszeit) in Washington dem FBI. Das bestätigte die US-Bundespolizei. Der Sender CNN zeigte Bilder, wie Manafort in Begleitung eines Anwalts das FBI-Gebäude betrat.

Manafort soll wegen einer Reihe von Finanzverbrechen vor Gericht gestellt werden. Die 12-Punkte-Anklagen gegen ihn und einen früheren Geschäftspartner wurden am Montag veröffentlicht. Es sind die ersten, die im Zuge der Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller in der Russland-Affäre um angebliche Einmischung Moskaus in die US-Innenpolitik erhoben wurden.

<p>Paul Manafort verlässt in Washington (USA) sein Zuhause in Alexandria, Ziel: FBI.</p>

Paul Manafort verlässt in Washington (USA) sein Zuhause in Alexandria, Ziel: FBI.

Foto: dpa

Mueller untersucht unter anderem, ob es eine Zusammenarbeit Moskaus mit dem Trump-Lager zur Beeinflussung der US-Präsidentenwahl gab, aus der Trump dann als Sieger hervorging. Die am Montag veröffentlichten Anklagen stehen zwar anscheinend nicht in direktem Zusammenhang mit diesen Untersuchungen, aber sie stellen dennoch eine Eskalation in den Ermittlungen Muellers dar.

Der „New York Times“ zufolge wird neben Manafort auch dessen früherer Geschäftspartner Rick Gates angeklagt. Er könnte demnach im Verdacht stehen, eine Rolle bei der Einrichtung von Scheinfirmen auf Zypern gespielt zu haben, über die Manafort Geld von Politikern und Geschäftsleuten aus Osteuropa bezogen haben soll.

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