Verbraucherschutz : Ohne Bargeld: EU-Justizminister wollen Zahlungsweise sicherer machen

Bargeldlos

Wenn Verbraucher beim Bezahlen zum Smartphone oder der Kreditkarte greifen, sollen sie zukünftig besser geschützt werden.

Der Betrug beim Online-Shopping nimmt immer weiter zu. Die Justizminister wollen die Strafbestände vereinheitlichen.

shz.de von
09. März 2018, 15:41 Uhr

Brüssel | Die EU-Justizminister wollen das Zahlen mit dem Smartphone, mit Kreditkarten und digitalen Währungen sicherer machen. Die Ressortleiter der EU-Staaten einigten sich am Freitag in Brüssel auf eine gemeinsame Position zu einem Vorschlag der EU-Kommission, die stärker gegen Betrug bei bargeldlosem Zahlen vorgehen will.

Danach sollen künftig etwa die Zuständigkeit bei grenzübergreifendem Betrug klarer geregelt sein und die Definition einzelner Strafbestände vereinheitlicht werden.

„Betrug mit Kreditkarten und beim Online-Shopping nimmt dramatisch zu“, sagte die bulgarische Justizministerin Tsetska Tsacheva. Kriminelle dürften die Schlupflöcher der einzelnen Mitgliedstaaten nicht weiter ausnutzen. Das EU-Parlament muss sich noch auf eine Position verständigen, ehe Parlament und Rat miteinander über die Regelung befinden.

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