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Weisses Haus in Washington : Offizielles Porträtfoto von Melania Trump - faltenfreies Bild sorgt für Kritik

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Das erste offizielle Foto der First Lady löst nicht nur Begeisterung aus: Vor allem die auffallend glatten Gesichtszüge von Melania Trump verärgern viele Menschen.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2017 | 11:52 Uhr

Washington | Melania Trump, First Lady der USA, hat nun ein offizielles Porträtfoto. Das Bild, das die Regierung am Montag in Washington herausgab, zeigt die 46-Jährige im Weißen Haus. „Ich fühle mich geehrt, in der Rolle der First Lady zu dienen und freue mich darauf, in den kommenden Jahren im Namen des amerikanischen Volkes zu arbeiten“, gab sie in einem Statement bekannt.

 

In einem Text neben dem Foto wird Melania Trump auf der Homepage des Weißen Hauses als Frau mit „Leidenschaft für Künste, Architektur, Design, Mode und Schönheit“ vorgestellt.

Im Internet erntete die First Lady durchaus viel Lob. Zum Beispiel schrieb ein Twitter-Nutzer namens Jeffrey, sie sehe aus wie eine Göttin.

 

Es gab aber auch Kritik und Spott für das Foto, das sie mit verschränkten Armen im schwarzen Blazer zeigt. Eine Reihe von Nutzern spottete über das faltenlose Gesicht und äußerte die Vermutung, das Bild sei retuschiert. Manche auf Twitter wie Kevin McNamara fühlten sich an Weichzeichnerfotos der 80er erinnert.

 

User Ken Bostwick postete ein Bild der bösen Königin aus Disneys Zeichentrickfilm „Schneewittchen“, die ebenfalls im schwarzen Dress zu sehen ist.

 

Eine Twitter-Nutzerin erkannte haarscharf, dass das aufwendig verzierte weißgerahmte Fenster hinter Melania fast exakt so aussieht wie die Kulisse von „Muppet Babies“, einer Zeichentrickserie aus den 80ern. „Weiß irgendjemand, warum Melania Trumps Porträt vor dem Fenster der Muppet Babies aufgenommen wurde?“, schrieb sie dazu.

 

Wieder andere machten ihrem Ärger darüber Luft, dass sich die Ehefrau des Präsidenten die meiste Zeit gar nicht im Weißen Haus aufhält. Bisher wohnt sie weiterhin im Trump Tower in New York, wo sie und ihr Sohn Barron (10) neben dem Schutz des Secret Service auch den von Polizei und Feuerwehr genießen. Die Sicherheit der beiden kostet die Stadt nach Angaben von Polizeichef James O'Neill täglich bis zu 146.000 Dollar (137.000 Euro).

Viele US-Medien waren hingegen der Meinung, die First Lady sehe auf dem Bild schick aus. „Das ehemalige Model sieht sehr glamourös aus mit dem Haar, das in lockeren Wellen zur Seite fällt“, fand etwa das Magazin „US Weekly“.

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